Montag, 11. Dezember 2017

Gesunde Ernährung? Wie sich immer mehr Deutsche ernähren wollen und warum dabei die Kinder zu kurz kommen

Christiane Jurczik

Nicht einmal mehr in einem Viertel der Haushalte wird noch täglich warm gekocht. Trotzdem wollen sich alle ausgewogen ernähren. Ob das mit Hilfe von Insekten-Fleisch gelingt, ist nur eine der Fragen auf der gerade eröffneten Messe Anuga.

Immer mehr Deutsche legen Wert auf eine gesunde, nachhaltige Ernährung, wie die Forscher der GfK in einer Studie ermittelt haben. Der Anteil solcher Haushalte, die etwa eine hohe Affinität zu biologischen, fair gehandelten oder regionalen Produkten aufweisen, sei in den vergangenen zehn Jahren von 22 auf 29,3 Prozent geklettert, berichtete Robert Kecskes von der GfK in Köln. 

„Verbraucher wollen sich zunehmend ausgewogener ernähren“, sagt auch Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Häufiger gefragt sind auch Free-From-Produkte, also Produkte ohne Laktose, Zucker oder Gluten. Ebenso hoch im Trend die sogenannten Superfoods, die den Konsumenten einen gesundheitsfördernden Zusatznutzen versprechen.

Gleichzeitig haben Bio-Produkte inzwischen praktisch alle Haushalte erreicht, wie Kecskes berichtete. „Bio ist inzwischen Mainstream und wird von den Verbrauchern nicht mehr hinterfragt.“ Der Bio-Anteil an den Lebensmittelausgaben hat sich innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt auf 5,7 Prozent. Zuletzt wurde mit Bio-Lebensmitteln ein Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro erzielt. Stärkerer Beliebtheit erfreuen sich auch vegetarische und vegane Produkte.

Zu oft bleibt die Küche kalt

Bei aller Gesundheitsorientierung bleiben die deutschen Küchen immer häufiger kalt. Nicht einmal mehr in einem Viertel der deutschen Haushalte wird noch täglich warm gekocht. Als Gründe gelten der steigende Außer-Haus-Verzehr und der Ausbau der Übermittagsbetreuung in Kindergärten und Schulen.

Die Essgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch feste Essenszeiten finden in vielen Familien seltener denn je statt. Anstelle selbst zubereiteter Speisen werden Burger, Riegel und Chips gegessen. Forscher warnen vor gesundheitlichen Folgen.

Man mag es kaum glauben – während viele Fernsehsender täglich Kochsendungen übertragen, verliert das gemeinsame Essen zu Hause immer mehr an Bedeutung. Burger, Döner, Riegel und Chips – die neue Esskultur der jungen Generation ist nicht mehr an feste Plätze gebunden.

Es wird nahezu pausenlos gekaut und überall gegessen (und getrunken!), auf der Straße, in Bussen und Bahnen, nebenbei beim Fernsehen und besonders gern im Kino. Experten warnen vor den Folgen der beunruhigenden Entwicklung.

„Wenn es das gemeinsame Abendessen in der Familie nicht schon gäbe – man würde es rasch erfinden, so gut funktioniert es!“, sagt Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm.
„Man sitzt beisammen, die Nahrungsaufnahme sorgt für lustvolle Stimmung und gedämpfte Aggressivität, und weil man ohnehin zusammen ist, kann man das tun, was Menschen ohnehin täglich mehrere Stunden tun (sollten), nämlich miteinander reden“.

Spitzer verweist im Fachblatt „Nervenheilkunde“ auf die Ergebnisse einer aktuellen US-Studie, bei der 18.834 Schüler im Alter zwischen 12 bis 18 Jahren anonym befragt wurden. Die Fragen bezogen sich auf psychische Probleme, Raufereien, Komasaufen und auf den Stress der Jugendlichen durch aggressives Mobbing in der Schule oder im Internet sowie auf die Häufigkeit gemeinsamer Mahlzeiten mit der Familie.

Die jungen Amerikaner fanden sich im Schnitt lediglich an 4,4 Tagen zu einem gemeinsamen Abendessen mit ihrer Familie ein. Je öfter aber gemeinsam gegessen wurde, desto geringer waren die Auswirkungen des Mobbings.

Spitzer berichtet: „Nimmt man alle psychischen Probleme (psychische Störungen und Drogenmissbrauch) zusammen, kann man eine Art Dosiseffekt des gemeinsamen Familienabendessens zeigen. (...) Die Autoren heben hervor, dass es hierbei nicht einfach um das Essen geht, sondern darum, dass der junge Mensch über sich und seine Probleme sprechen kann, dass ihm jemand zuhört. Es geht um das elterliche Nachfragen und Kümmern, also ganz allgemein um die soziale Unterstützung.“

Mit Informationen aus der  FAZ vom 07.10.17

Der Umgang mit dem Smartphone kann leicht zur Sucht werden – deshalb sind feste Regeln für Kinder sinnvoll

Christiane Jurczik

Viele Kinder und Jugendliche legen ihr Smartphone kaum noch aus der Hand. Feste Regeln für einen guten Umgang mit dem Handy sind deshalb sinnvoll – für alle in der Familie. 

Dem Kind nicht zu früh ein eigenes Handy geben

„Kindergartenkinder brauchen kein eigenes Smartphone. Auch Grundschulkinder sind noch nicht reif für die unbegrenzte Nutzung des Smartphones", sagt Ulrich Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Er rät Eltern deshalb, die Anschaffung des Geräts möglichst lange hinauszuzögern und dann klare Regeln für dessen Nutzung aufzustellen. Die Medienberater von Klicksafe, einer staatlichen Initiative für mehr Sicherheit im Netz, empfehlen Kindern frühestens mit zwölf Jahren ein eigenes Smartphone zu überlassen. Oder dann, wenn Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind damit sicher und verantwortungsvoll umgehen kann. Eine Kontroll-Liste bietet unsicheren Eltern dabei eine erste Orientierung.

Die sensiblen Daten des Kindes schützen

Gerade bei der mobilen Kommunikation ist ein umsichtiger Umgang mit persönlichen Daten besonders wichtig. Dazu gehören sichere Passwörter aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen, die sich Eltern und Kinder am besten gemeinsam überlegen. Wichtige Regeln sind auch, private Daten wie Handynummer, Standort oder Bilder von sich nicht an Unbekannte weiterzugeben, unbekannte Kontakte zu blockieren und Downloads oder Anmeldungen zumindest in der Anfangszeit nicht ohne die Eltern durchzuführen.

Feste Nutzungszeiten vereinbaren

Nach der jüngst veröffentlichten BLIKK-Studie zum Konsum digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche, die das Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegeben hatte, nutzen 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. Viele kleine Kinder machen das zudem unkontrolliert, also ohne die Anleitung oder Begleitung von Erwachsenen und landen dabei zufällig manchmal auch auf Seiten im Netz, deren Inhalte sie nicht verstehen oder die für Kinder völlig ungeeignet sind. „Wie beim Verhalten im Straßenverkehr brauchen Kinder auch für die Mediennutzung klare Regeln, die Eltern dem Alter und der wachsenden Medienkompetenz ihrer Kinder anpassen können", sagt Uwe Büsching vom Vorstand des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Deshalb empfehlen er und andere Experten Eltern, kleinen Kindern feste Handyzeiten zuzugestehen und mit älteren Kindern am besten einen Vertrag über Dauer und Zeiten der Nutzung sowie über Konsequenzen bei Nichteinhaltung abzuschließen. Ideen für Vertragsregeln und Anleitungen fürs Verfassen bietet die Internetseite Klicksafe.

Wissen was das Kind mit dem Smartphone macht

„Es bringt nichts, das Smartphone zu verteufeln. Dann nutzen die Kinder es heimlich oder bei Freunden. Es geht vielmehr darum, mit Kindern medienkompetent mit den Geräten umzugehen und zu verstehen, warum die Handys sie so sehr faszinieren", sagte die Medienpsychologin Astrid Carolus in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Dazu gehöre auch, gemeinsam zu besprechen, wofür das Kind das Handy nutzen möchte und so miteinander in Kontakt zu bleiben. Nicht nur für die Medienexpertin Astrid Carolus ist das die beste Methode für Eltern, mehr von der Medienwelt zu erfahren, in der sich ihre Kinder wie selbstverständlich bewegen. 

Handys nicht als Erziehungsmittel benutzen

Grundsätzlich sollten Eltern einen Handy-Entzug nicht als Mittel zur Erziehung einsetzen und damit auch zur Bestrafung – umgekehrt darf aber auch die Handynutzung keine Belohnung sein. Bricht ein Kind aber ständig die ausgemachten Regeln für die Handynutzung, könnten die Eltern das Gerät kurzzeitig an sich nehmen – bis eine Lösung gefunden ist.

Für genügend handyfreie Zeiten und Zonen sorgen

Handyfeie Zeiten sind wichtig, damit Kinder und Teenager sich auch einmal bewusst aus dem Modus der ständigen Erreichbarkeit zurückziehen und wieder aufmerksam im Hier und Jetzt sind. In vielen Familien geben die Kinder deshalb ihre Smartphones bei den Mahlzeiten oder während der Erledigung der Hausaufgaben ab. Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Essen oder spätestens Schlafengehen sollte das Gerät aber auf jeden Fall weggelegt werden, da sind sich die Experten einig. Darüber hinaus können sich Eltern und Kinder auch auf eine Art Handy-Knigge einigen, der handyfreie und Situationen festschreibt – z.B. so: Wenn man gemeinsam spielt, sich unterhält, fernsieht oder am Familientisch isst, legen Eltern und Kinder ihre Handys weg.

Vorbild sein!

Nicht nur kleine Kinder beobachten ihre Eltern genau und merken sehr wohl, wenn die es mit der Mediennutzung übertreiben oder für alle geltenden Regeln nicht ernst nehmen. Eltern sollten deshalb darauf achten, beim gemeinsamen Spielen und Essen nicht ständig aufs Handy zu schauen und bei jeder Nachricht gleich zu reagieren. Wenn Eltern nicht als gutes Vorbild vorangehen, können wir kaum erwarten, dass die Kinder beim Essen keine Nachrichten schreiben oder während einer Unterhaltung nicht ständig aufs Smartphone schauen.

Mit Informationen aus uriba.de

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Der Schutz der Kinder und der Familie braucht viele Mitstreiter

Ein besonders intensives Jahr geht bald zu Ende:

* Wir haben dieses Jahr über 2 Millionen E-Mails mit Petitionen oder Informationen verschickt.
* Wir waren an jedem Tag in den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, mit Petitionen, Nachrichten und Hintergrundinformationen präsent.
* Zu praktisch allen wichtigen Ereignissen die Kinder und die Familie betreffend haben wir uns positioniert.

Dies konnten wir nur dank Ihrer Hilfe und Unterstützung leisten. Hierfür möchte ich Ihnen herzlich danken.

An diesem Jahresende müssen wir aber auch nach vorne blicken und uns auf die Aufgaben, die auf uns zukommen, vorbereiten.

Nur die wichtigsten Punkte:

1. Die Gender-Lobby versucht weiterhin hartnäckig, diese Ideologie in die Schulen (und in die gesamte Gesellschaft) einzuführen. 

2. Eine Studie aus den Vereinigten Staaten hat erneut festgestellt, dass das Alter der sex-süchtigen Personen immer weiter fällt und schon Kinder unter zehn Jahren dabei sind. Kinderärzte schlagen Alarm.

3. Die Qualität der Schulen in Deutschland ist weiter in freiem Fall: Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen, so die IGLU-Studie, die diese Woche veröffentlicht wurde.

Deutschland befindet sich am Scheideweg und muss sich entscheiden, ob es diesen Weg weiter gehen will oder sich für eine Wende entscheidet.

Für mich steht fest: Unser Land besitzt die Kraft und den Willen, unseren Kindern und unseren Familien eine gute Zukunft zu sichern.

Doch dafür brauchen wir viele Mitstreiter.

Deshalb möchte ich Sie heute bitten, unsere Aktion noch viel größer und bekannter zu machen.

Bitte laden Sie Ihre Verwandten, Freunde und Bekannte ein, uns kennenzulernen und sich an den Internet-Initiativen von "Kinder in Gefahr" zu beteiligen:

Verbreiten Sie bitte unser Willkommens-Formular "Für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands".

Klicken Sie bitte HIER: 

https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Wir müssen wachsen, um wirksam die Angriffe auf die Kinder, die Familien und die christlichen Wurzeln unseres Landes abwehren zu können.

Mein Ziel ist, schnell ein Teilnehmerkreis von 100.000 Mitbürger zu bilden und mit ihnen zusammen eine große Bürgerbewegung für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands zu bilden.

Bitte helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen.

Verbreiten Sie bitte unser Willkommens-Formular "Für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands":

https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Dienstag, 5. Dezember 2017

Peru: Eltern und Familienorganisationen erzwingen Ende von Gender in den Schulen

Foto: #Conmishijosnotemetas
Unter dem Motto „Hände weg von meinen Kindern“ gingen Millionen Peruaner in den letzten Monaten auf die Straßen gegen die Einführung der Gender-Ideologie in den Schulen zu demonstrieren – und waren erfolgreich!

Das Kultusministerium Perus hat bekannt gegeben, dass der Lehrplan von 2009  nicht mehr durch einen neuen, der Gender beinhaltet, ersetzt werden soll. 

Der Schritt wird als großer Erfolg der Protestbewegung, die von der katholischen Kirche und den Lehrerverbänden unterstützt wurde.

Die Protestbewegung Perus ist zum Modell für andere Länder Lateinamerikas geworden, wie etwa Ecuador, Costa Rica oder Uruguay, in welchen auch versucht wird, Gender in die Schulen einzuführen. 

Mittwoch, 29. November 2017

Weihnachten: Zu viele Geschenke für Kinder verringern das Selbstwertgefühl

Christiane Jurczik

Berge von Geschenken unter dem Weihnachtsbaum! Kinder träumen davon, aber für ihre Entwicklung sind diese Spielzeugmassen eher ungünstig.

Jedes Jahr vor Weihnachten steigen die Umsatzzahlen der Spielzeugindustrie. Immer teurer werden die Geschenke für die Kleinen – und: Es werden immer mehr. Früher gab es zum Geburtstag oder zu Weihnachten Holzspielzeug und vielleicht ein bisschen Lego, heute Tablets und Smartphones – zwischendurch.

Aus psychologischer Sicht sind sehr viele Geschenke eher nicht gut für das Kind. In dem Magazin “Psychology Today“ hat der Psychotherapeut Sean Grover beschrieben, was passiert, wenn Kinder zu viele Geschenke bekommen – sei es an Weihnachten oder an anderen Festtagen.

Sean Grover ist Psychotherapeut seit 20 Jahren und Autor von When Kids Call the Shots, schreibt von den drei Gründen, warum Eltern wirklich aufpassen sollten, bevor sie ihr Kind mit Zeug überschütten. (Die Zitate sind bymonk.de entnommen):

1. Es kann schlecht fürs Selbstwertgefühl sein
Eltern wollen ihren Kindern mit den Geschenken zeigen, wie wertvoll es für sie ist. Ja, das mag sein. Aber merkt das Kind das wirklich anhand der zehn teuren Playmobil-Sets oder dem neuesten Smartphone? Oder doch eher im Alltag, durch liebevolle Gesten und Gespräche? Es gibt viele Umfragen, die zeigen dass materieller Besitz keinen Einfluss auf das Glück und das Selbstwertgefühl eines Menschen hat. Gleichzeitig fanden Studien heraus, dass Kinder mit wenig Besitz, aber guten Beziehungen zu den Eltern das beste Selbstwertgefühl haben.

2. Es fördert destruktives Verhalten
Wer viele Geschenke bekommt, spürt ein ungeheures Glücksgefühl. Doch das ist nur von kurzer Dauer – durch die schiere Masse geht der Wert des einzelnen Geschenks verloren und schnell ist das Verlangen nach NOCH mehr da. Das gilt vor allem, wenn mit den Geschenken zwischenmenschliche Defizite ausgeglichen werden sollen. Forscher der Universität Missouri haben laut Grover sogar herausgefunden, dass Kinder, die über die Maßen beschenkt wurden, noch im Erwachsenenalter darunter leiden. Sie neigten eher zu Schulden, Glücksspiel und Kaufsucht.

3. Es kann dafür sorgen, dass sie weniger empathisch sind
Wenn ein Kind daran gewöhnt ist, alle Wünsche erfüllt zu bekommen, wird es das Bekommen von Geschenken wahrscheinlich mehr wertschätzen als das Geben von Geschenken. Doch die Forschung zeigt, dass es Menschen mehr befriedigt, anderen etwas zu schenken, als selbst Geschenke zu bekommen. Wenn man sein Kind also reich beschenkt, sollte man darauf achten, dass es gleichzeitig auch lernt, wie schön es ist, andere zu beschenken. "Wenn Eltern ihren Kindern zu Großzügigkeit verhelfen, wird es einen gesunden Sinn für Verbundenheit und persönliches Glück entwickeln", so Grover.

Grover empfiehlt Eltern, eine Zahl an Geschenken festzulegen. Viele Familien schwören zum Beispiel auf die 3-Geschenke-Regel. Das führt auch dazu, dass sich Eltern mehr Gedanken darüber machen, was sie ihren Kindern schenken. Außerdem sei es gut, Dinge zu schenken, mit denen sie neue Talente entdecken können - etwa Musikinstrumente, Sportgeräte oder Spielzeug, das die Kreativität fördert. 

Erinnern Sie sich an das was Sie als Kind erlebt haben und Weihnachten für Sie unvergesslich gemacht hat - geben Sie es Ihren Kindern weiter damit das Fest nicht zum Fest der Geschenke wird. Das schönste Geschenk ist eine entspannte und gemütliche Atmosphäre; machen Sie Kerzen an, backen Sie Plätzchen mit ihren Kindern und sagen Sie ihnen wie sehr Sie sie lieben!

Freitag, 24. November 2017

Die konservative Entkernung der CDU unter Merkel - quo vadis, CDU?

Quelle CDU Deutschland. Foto: Lawrence chaperon
Tobias Großbölting

Solange Kanzlerin Merkel ein Garant für Wahlerfolge war, hielt sich offene Kritik aus der CDU an ihrem Regierungsstil in Grenzen. Nur in der CSU wurde gepoltert; das ist seit eh und je aber mehr bayrischer Freistaatsfolklore geschuldet als dem Bemühen, substanzielle Kurskorrekturen auf Bundesebene durchzusetzen. Die Fraktionsehe, wie es der Parteiforscher Hans-Peter Schwarz einmal formulierte, stand nie auf dem Prüfstand. Das war weder bei der Abschaffung der Wehrpflicht, der Energiewende nach Fukushima, dem Ausbau der Krippenplätze in Kitas, der Einführung des Mindestlohns noch der Durchsetzung der Gender-Doktrin oder der „Ehe für Alle“ der Fall – und auch nicht bei der Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen. 

Konservative und christliche Wähler wurden in den strategischen Planspielen in der CDU-Parteizentrale systematisch vernachlässigt und wählten folgerichtig den Weg in die innere Emigration. Oder sie entschieden sich, meist im Stillen, der Partei ganz den Rücken zu kehren. Merkels Strategie, die CDU immer weiter nach links auszurichten, diente bislang stets dem Ziel, die SPD aufzureiben und durch Verzwergung dauerhaft als Kanzlerpartei auszuschalten. Die CDU, so das Kalkül, sichert sich dadurch als stärkste Partei dauerhaft die Kanzlermehrheit – zumindest solange, wie sie selbst nicht im gleichen Maße wie die SPD vom Niedergang der Volksparteien betroffen ist und ihr die starke Wählergruppe der über 60jährigen demographisch noch erhalten bleibt. Die eigene Schrumpfung durch den Verlust von Wählern vor allem an die AfD – und das womöglich dauerhaft – wird auf dem eingeschlagenen Weg der „Sozialdemokratisierung“ und „Durchgrünung“ der CDU bewusst in Kauf genommen. Nahtlos in dieses Bild fügt sich daher auch Merkels Antwort auf die Frage, wie es mit der CDU nach den historisch hohen Stimmenverlusten der Bundestagswahl 2017 weitergehen solle: “Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten.”

Doch in der CDU rumort es. Merkels Neuausrichtung der Partei „links der Mitte“ trifft auf mehr und mehr Widerspruch. Ihr „erklärungsarmer Pragmatismus“ (Karl-Rudolf Korte) lässt die Kanzlerin zwar für manche präsidial-überparteilich, für andere aber auch rätselhaft abgehoben erscheinen. Es verstärkt die Wahrnehmung von Merkel als Technokratin der Macht. Hinzu kommt das „Auf-Sicht-Fahren“ der Kanzlerin, womit sie sich von einem kurzfristigen Erfolg zum nächsten rettet. In ihrer außenpolitischen Gipfeldiplomatie wird dies ebenso deutlich wie in ihrem medial inszenierten Krisenmanagement. Manche legen es ihr wohlwollend als abwartenden, ausgleichenden Stil des Moderierens aus, den die Vorsitzende eines „Kanzlerwahlvereins“ als Fähigkeit schlichtweg mitbringen müsse; andere deuten das schon eher als gefährliches Treibenlassen der Dinge, das durch Unterlassen herbeigeführt werde – ob nun beim Abservieren politischer Gegner oder bei der Durchsetzung umstrittener Vorhaben. Erst wenn der innerparteiliche und mediale Druck so groß ist, dass eine Entscheidung unumgänglich ist, ringt sich die „Physikerin der Macht“, wie Merkel sich gerne selbst sieht, zur Entscheidung durch und spricht das abrupte Machtwort einer alternativlosen Entscheidung. 

Darin drückt sich zum einen das Bild eines Meinungsbildungsprozesses aus, der stärker als früher über die Medien ausgehandelt wird – übrigens, auch ein Grund, dass linke politische Ideen die CDU immer stärker beherrschen; zum anderen zeigt es auch, dass die Entscheidungsprozesse innerhalb der CDU immer stärker zentralisiert worden sind. Der traditionell föderal organisierte Willensbildungsprozess in der Partei hat sich vor allem in der Serie verlorener Landtagswahlen zwischen 2010 und 2013 (NRW, Baden-Württemberg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen) stark verschoben: Der Kreis der CDU-Ministerpräsidenten war so dramatisch geschrumpft, dass aus rein arithmetischen Gründen das innerparteiliche Gewicht sich nun wieder mehr auf Parteipräsidium und CDU-Bundesvorstand und zunehmend auch auf die Kanzlerin selbst konzentrierte. Für Konservative bedeutete vor allem das Wegbrechen Baden-Württembergs aus der föderalen Machtphalanx der CDU im Jahre 2011 den Verlust ihrer wichtigsten Stimme auf Bundesebene. Einher ging dieser Zentralisierungstrend in der Entscheidungsfindung mit der Überzeugung, die CDU müsse sich verstärkt einer jüngeren und urbanen Klientel öffnen, die man vermeintlich links der Mitte verortete. 

Konservative Kräfte hingegen wurden schrittweise aus wichtigen Positionen in der Parteiführung und aus der Bundestagsfraktion herausgedrängt. Dies kam Merkel umso mehr zupass, als vor allem aus konservativen Reihen die Kritik an ihren weitreichenden Entscheidungen heftig ausfiel – Entscheidungen, die überdies nur mangelhaft durch innerparteiliche Diskussionen abgesichert waren und in kleinem Kreise getroffen wurden (Eurorettungspolitik seit 2010, Wehrreform und Ausstieg aus der Kernkraft 2011 u.a.). Jene konservativen Kritiker passten weder in das Bild der neuen Parteiharmonie noch in das medial von Merkel gewünschte Außenbild einer „durchgrünten“ CDU. Demoskopen rieten der CDU-Führung folgerichtig: „Ein Rollback zur klassisch-konservativ geprägten Partei, wie es mitunter in der Auseinandersetzung mit der AfD gefordert wird, kann es für die CDU nicht geben: Die Wählerschaft der CDU stammt klar aus der Mitte der Gesellschaft.“

Innerparteiliche Kräfte, die sich „rechts der Mitte“ verorten, haben aber inzwischen den Kampf aufgenommen und wollen die Repräsentationslücke an der rechten Flanke der CDU nicht dauerhaft der AfD überlassen. Dies zeigt die Gründung der „Freikonservativen Aufbruchs“ der „WerteUnion“; es lässt sich an den „Freiberger Thesen“ ostdeutscher Politiker ablesen, die sich an der AfD orientieren; es manifestiert sich in dem rebellischen Gestus immer größerer Teile der einst streng kanzlertreuen Jungen Union; und es lässt sich auch an den angekündigten Rücktritten der Ministerpräsidenten Tillich und Seehofer in Sachsen und Bayern festmachen, wo bei den Bundestagswahlen die  Stimmverluste an die AfD besonders hoch ausfielen. 

Die großen Umbrüche stehen aber noch bevor. Sollte sich Merkel am Ende auf ganzer Linie in der CDU durchsetzen, könnte der Partei der unterlegene rechte Flügel ganz von der Fahne gehen. Aber derzeit ist im Kampf um die Parteiausrichtung alles offen. Merkel wird zunächst versuchen, nachdem sie schon Wolfgang Schäuble weggelobt hat, andere Politiker, die ihr gefährlich werden könnten, stärker einzubinden. Jens Spahn könnte sie neutralisieren, indem sie ihm etwa den Posten des Generalsekretärs andient. Elegant könnte sich Merkel so auch des bei Parteikonservativen verhassten Peter Tauber entledigen. Aber dieses „Auf-Sicht-Fahren“ der Kanzlerin, womit sie sich von einem kurzfristigen Erfolg zum nächsten rettet, und ihr gleichzeitiges Treibenlassen der Dinge durch Unterlassen – ob nun beim Abservieren politischer Gegner oder bei der Durchsetzung umstrittener Vorhaben – kann nicht über die langfristigen Probleme der Partei hinwegtäuschen: Die CDU unter Merkels Führung hat ihren Markenkern bewusst ausgehöhlt, und es zeigen sich erste Erosionserscheinungen. Klaus von Beyme beschrieb das in den 1990er Jahren im Hinblick auf den Verfall der italienischen Christdemokratie so: „Systeme in der Krise entwickeln eine Tendenz zum Verschleiß von Eliten.“ Dementsprechend bleibt Merkel nach alter französischer Devise „se soumettre ou se demettre“ – sich zu unterwerfen oder zurückzutreten. Da sie vom Rücktritt keinen Gebrauch gemacht hat, ist davon auszugehen, dass sie sich, wenn auch nur widerwillig und zögerlich, den neuen Verhältnissen unterwerfen und im Bedarfsfall der Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft zustimmen wird. Aus diesem in der letzten Zeit wieder auffällig oft diskutierten Modell hat die CSU bereits ihre Konsequenzen gezogen. Dagegen spricht im Falle Merkels freilich ihre Zähigkeit, Dinge auszusitzen – darin Helmut Kohl nicht ganz unähnlich. Unterliegt sie, wie ihr politischer Ziehvater nach der Bundestagswahl 1994, am Ende der Illusion eines „gefährlichen Sieges“ (Heiner Geißler) – also der Versuchung, über einen Pyrrhussieg nicht nachdenken zu müssen und es zu unterlassen, unangenehme Konsequenzen zu ziehen? Sollte, wider Erwarten, doch noch eine Große Koalition aus gerupfter CDU/CSU und marginalisierter SPD zustandekommen, steht genau das zu befürchten.



Montag, 20. November 2017

SPD-Niedersachsen: Es werde kein Rollback in der Bildungspolitik geben

Stephan Weil Quelle: Staatskanzlei Hannover, Foto: Philipp Ditfurth
„Eine politische Wende findet nicht statt", verkündete Stephan Weil, Landesvorsitzender der SPD beim Landesparteitag der niedersächsischen SPD. Die Delegierten stimmten mit großer Mehrheit einer Koalition mit der SPD zu.

Vor allem was die Bildungspolitik angeht, betonte Weil, dass es kein Zurück in der Bildungspolitik geben würde.

Die Aussage ist von Gewicht, denn gerade in der Schulpolitik wurde ein dezidiert linker Kurs gefahren. Frauke Heiligenstadt (SPD), Kultusministerin in der vergangenen Legislaturperiode, betrieb eine ideologische und vor allem nivellierende Schulpolitik. Bei den Strukturdebatten fühlte man sich in die 1970er-Jahre zurückversetzt. Neuer Kultusminister ist Grant Hendrik Tonne (SPD). 

Die CDU, der Koalitionspartner der SPD, konnte fast keine Akzente in der Schulpolitik setzen. Im Wesentlichen wird die betont linke Politik der vorherigen rot-grünen Koalition fortgesetzt.

Radikalfeministinnen gegen SOS-LEBEN-Büro: Wir werden immer und überall angreifen

(Pressemitteilung der Aktion SOS LEBEN - DVCK e.V., Frankfurt am Main 18. November 2017) Eine linksextreme Gruppe, die sich „Einige autonome Feminist*innen“ nennt, hat sich schriftlich zum Angriff auf das Büro der Aktion SOS LEBEN bekannt.

Das Schreiben wurde in Indymedia.org veröffentlicht. Die radikalen Feministinnen bekunden ausdrücklich, weiterhin zu Gewalttaten bereit zu sein: „Wer sich unserer Selbstbestimmung in den Weg stellt, muss immer und ueberall damit rechnen gestoert, aufgehalten und angegriffen zu werden!“

Der Angriff auf SOS Leben wird begründet als Racheakt für die Beteiligung der Aktion an den „40 Tagen für das Leben“ vor der Frankfurter Beratungsstelle von „Pro Familia“ im Frühjahr und im Herbst dieses Jahres. Ein weiterer Grund sind diverse Hausdurchsuchungen der Polizei im linksautonomen Milieu Frankfurts im November.

Der linksradikale Angriff auf das Büro fand am 16. November um ca. 2:30 Uhr statt. Die Polizei stellte die Straftatbestände Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch fest und leitete Ermittlungen ein. Der Fall wurde von einer polizeilichen Stelle übernommen, die sich mit politischer Kriminalität befasst.

Eine Wand des Hauses wurde komplett mit der Farbe Pink beschmiert, samt Fenster und Holztäfelung. Dafür wurde ein Feuerlöscher mit Farbe verwendet. An alle drei Außenwände wurden anarchistisch-feministische Graffitis gesprüht, sowie Slogans wie „Gott ist tot“ und „My Body, my choice“ angebracht.

Die Frankfurter Rundschau berichtete ausführlich über die Aggression und gab folgende Einschätzung von Mathias von Gersdorff, Lebensrechts-Aktivist bei SOS LEBEN, wieder: „Mathias von Gersdorff, Mitglied der DVCK, der nach eigenen Angaben selbst in dem beschmierten Haus wohnt, sagte der FR, man wolle ihn ganz offensichtlich einschüchtern und in seiner Nachbarschaft „richtig an den Pranger stellen“. Während die Diskussion um Abtreibungen früher mit politischen Argumenten ausgetragen worden sei, würden gerade christliche Abtreibungsgegner seit einigen Jahren immer massiver angegangen. „Die Aggressivität ist immer größer geworden“, sagte von Gersdorff. Er werde sein langjähriges Engagement gegen Schwangerschaftsabbrüche dennoch nicht aufgeben.“

Für Rückfragen: Mathias von Gersdorff 069 957 805 14

Links

Bildgalerie mit Fotos des Angriffes: https://aktion-sos-leben.blogspot.de/2017/11/angriff-auf-sos-leben-buro-mit.html

FR-Artikel vom 18. November: http://www.fr.de/frankfurt/farbattacke-in-frankfurt-farbe-gegen-abtreibungsgegner-a-1390230

Bekennerschreiben der “autonomen Feminist*innen“: https://de.indymedia.org/node/15235

Freitag, 17. November 2017

Koalition Niedersachsen: CDU ohne schulpolitisches Profil/Gender bleibt

Ministerpräsident Stephan Weil, Quelle: Staatskanzlei Hannover / Christian Burkert
Mathias von Gersdorff

Am Vormittag des 16. Novembers 2017 traten die Spitzenpolitiker von SPD und CDU, Stephan Weil und Bernd Althusmann vor die Presse nach nur zwei Wochen Koalitionsverhandlungen in überraschender Eintracht um zu verkündigen, dass sie eine „große Koalition“ bilden würden.

Der alte und künftige Ministerpräsident Stephan Weil und Bernd Althusmann, der das Amt des Wirtschaftsministers übernehmen wird, betonten, dass das Thema Bildung in den Verhandlungen besonders wichtig gewesen sei (wie das schon während des Wahlkampfes der Fall war). 


Man hätte sich aber gut geeinigt. Weil: „Der Schulfrieden ist geschlossen und vereinbart“.


Diese Aussage ist bedeutsam, denn während des Wahlkampfes war Schule eines der wichtigsten Themen. Die Empörung bei Eltern und Lehrern kannte keine Grenzen. Maßgeblich für diese Situation war Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), die eine dezidiert egalitäre und ideologisch orientierte Bildungspolitik betrieb. Ihre Schulpolitik war dermaßen verfehlt, dass sie die Lehrerverbände gegen sich aufgebracht hat. Nach der letzten Landtagswahl gab sie bekannt, keinem Kabinett mehr angehören zu wollen.


Die wichtigsten Bildungspolitischen Punkte des „Schulfriedens zwischen CDU und SPD“ lauten:


Kindergärten sollen kostenfrei werden. 

Weitere 1.000 Lehrerstellen sollen geschaffen werden.
Es gibt weiterhin keine Schullaufbahnempfehlung nach der vierten Klasse. Die Noten „1“ bis „6“ werden dagegen wieder Pflicht.
Inklusion: Die Förderschulen bleiben zunächst weiter bestehen. Die Schulträger hätten damit die Möglichkeit, an diesen Schulen weitere vier Jahre lang Kinder einzuschulen, wodurch der Übergang zur vollständigen Inklusion verlängert worden ist. 

Was ist davon zu halten?


1. Es fällt auf, dass die Lerneinheit „Sexuelle Vielfalt“ nicht behandelt worden ist, obwohl sie noch vor wenigen Jahren scharf von der CDU angegriffen worden ist. So wie es aussieht, hat sich die CDU auch in Niedersachsen mit Gender in den Schulen abgefunden.


2. „Kostenlose Kindergärten“ klingt zwar zunächst sehr schön und sozial. Doch die SPD verbindet damit das mittel- oder langfristige Ziel, Kindergärten (und später Kitas) zur Pflicht zu machen. Zudem ist überhaupt keine Kompensation für Eltern vorgesehen, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken wollen oder können. Das ist bemerkenswert, weil das Interesse für private und flexible Erziehungsmodelle rasant steigt. Die Privatschulen (wo die Eltern mehr Einfluss haben) werden beispielsweise aufgrund der Bildungsmisere immer beliebter. Die Maßnahmen in Niedersachsen setzen dafür einseitig auf den Staat. 


3. Die Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung ist eine alte rot-grüne Maßnahme, die nicht nur leistungsfeindlich ist, sondern auch Konzepten der linken Emanzipationspädagogik folgt, wie etwa, dass das Kind sich mehr oder frei entwickeln soll, ohne zu versuchen, auf es Einfluss zu nehmen oder es zu fördern.


4. Inklusion klingt auch zunächst positiv, doch landauf, landab wird kritisiert, das Konzept es sei nicht praktikabel, jedenfalls nicht in der umfassenden Form, wie die Schulpolitiker das vorschreiben. In Hessen sind Schulleiter auf die Barrikaden gegangen und beschweren sich, dass ein normaler Unterricht völlig unmöglich sei. Inklusion war auch eines der Lieblingsthemen der alten und äußerst unbeliebten Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt (SPD). Die neue Koalition Niedersachsens hat wohl eingesehen, dass Inklusion mit der Brechstange nicht möglich ist, am Grundkonzept scheint sie nichts ändern zu wollen.


Fazit: Die Schulpolitik in Niedersachsen bleibt im Wesentlichen eine rot-grüne Schulpolitik. Obwohl die Schule ein traditionelles Feld der CDU ist, hat sie nicht die Kraft oder den Willen gehabt, eigene Akzente oder gar den Kultusminister zu stellen. Nur in Kleinigkeiten erkennt man die alten schulpolitischen Prinzipien der CDU, wie etwa in der Wiedereinführung von Noten in der Grundschule. 


SPD und CDU werden am Wochenende Landesparteitage abhalten, in denen über den Koalitionsvertrag abgestimmt. Am 22. November wird voraussichtlich die neue Landesregierung vom Landtag gewählt werden.


© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung




Mittwoch, 15. November 2017

++EILT++ Aktion: Rot-Schwarz in Niedersachsen zu Lasten der Schulkinder?

Bernd Althusmann, CDU-Spitzendkandidat in Niedersachsen. Foto Pressefoto Berndaklthusmann.de
Auf mehr oder weniger hermetische Art und Weise sind sich SPD und CDU in Niedersachsen näher gekommen und nun kurz davor, eine rot-schwarze Landesregierung unter Führung von Stephan Weil (SPD) zu bilden.

Wie diese unerwartete Koalition zusammenkommen konnte, ist klar:

Die CDU hat weitgehend darauf verzichtet, Profil in den polemischen Themen zu zeigen.

So ist nicht zu vernehmen, dass die CDU gegen die 2014 eingeführte "Lerneinheit 'Sexuelle Vielfalt' in den Schulen" etwas unternommen hätte.

Zur Erinnerung:

Als die "Lerneinheit sexuelle Vielfalt" Ende 2014 in Niedersachsen diskutiert wurde, sparte die CDU, mit Recht, nicht mit harten Worten, um das Projekt anzugreifen.

Die niedersächsische CDU kritisierte damals das Gesetz scharf und warf der rot-grünen Landesregierung vor, die Schüler mit Sex-Inhalten zu überfordern. Die Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock erklärte damals: "Auf keinen Fall kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten."

Auch die Schüler-Union protestierte damals energisch gegen die Einführung der Ideologie der "sexuellen Vielfalt" (ein Codewort für Gender) in den Schulen: "Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem 'normalen heterosexuellen' Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung."

Solche Töne hat man vom CDU-Chef Bernd Althusmann nicht gehört.

Obwohl Althusmann bis 2013 Kultusminister Niedersachsens war und deshalb genau weiß, wie schädlich die "Lerneinheit sexuelle Vielfalt" ist.

In dieser Situation ist unser eiliges Handeln unbedingt erforderlich.

Deshalb bitte ich Sie, unten stehenden Brief (Vorschlag, Sie können natürlich auch einen anderen Text verwenden) dringend an den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann zu schicken, entweder postalisch oder als Email.

Mit herzlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff


*   *   *

CDU in Niedersachsen
Landesgeschäftsstelle
– Wilfried-Hasselmann-Haus –
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Sehr geehrter Herr Althusmann,

seit Ende 2014 gilt in Niedersachsen die Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt". Diese sieht vor, dass Kinder vom ersten Grundschuljahr an in der Gender-Ideologie unterwiesen werden und alles über Patchwork-Familien, Transsexualität, Homosexualität, Bisexualität und "sexuelle Vielfalt" erfahren. Zudem werden alle möglichen "Partnerschaftsformen" erläutert, wobei die traditionelle - also die eigentliche - Familie, völlig in den Hintergrund geraten ist.

Obwohl diese "Lerneinheit sexuelle Vielfalt" ein Angriff auf das Elternrecht auf Erziehung und auf die Unschuld der Kinder darstellt, konnte in der Öffentlichkeit nicht vernommen werden, dass Sie während der Koalitionsverhandlungen mit der SPD dagegen protestiert hätten.

Ganz anders hat sich die CDU noch Ende 2014 geäußert, als diese "Lerneinheit" diskutiert wurde.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock erklärte damals: "Auf keinen Fall kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten."

Die Schüler-Union protestierte damals scharf gegen die Einführung der Ideologie der "sexuellen Vielfalt": "Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem 'normalen heterosexuellen' Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung."

Wie ist es möglich, dass Sie und die CDU sich heute in Schweigen hüllen?

Eine Koalition mit der SPD kann nicht zu Lasten der Schulkinder gebildet werden.

Deshalb bitte ich Sie: Die Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt" muss aus dem Lehrprogramm komplett gestrichen und jedem weiteren Versuch einer Gender-Indoktrination in Niedersachsens Schulen muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Samstag, 4. November 2017

Grüne Jugend pocht auf „links-emanzipatorischem“ Kurs

Mathias von Gersdorff

Von der Nachwuchsorganisation der Grünen, der Grünen Jugend, hat man schon länger nichts gehört.

Offensichtlich hat man ihnen befohlen, während des Wahlkampfes den Mund zu halten, um das Wahlergebnis nicht zu gefährden.

An der Grünen Jugend kann man jedoch noch am besten sehen, was die GRÜNEN wirklich sind, nämlich eine fanatische und radikale Partei mit einem obsessiven Hang zu utopischen Ideen und Moralismus.

Doch nun ist jede Selbstbeherrschung wieder verflogen und die "Grüne Jugend" drischt wieder ihre radikalen Sprüche.

Am 19. Oktober hat sich die Grüne Jugend mit der Antifa solidarisiert, als der "Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)" den Linksextremisten die Nutzung des Münchner Gewerkschaftshauses für einen Kongress verweigert hatte.

Aufgrund der Sondierungsgespräche in Berlin zwischen CDU, CSU, FDP und Grüne, hat nun die "Grüne Jugend" ein Papier formuliert, das im Grunde eine Regierungsbeteiligung der Grünen ausschließt. Sie schreiben:

"Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und damit für die GRÜNE JUGEND ist eine Regierungsbeteiligung mit CDU/CSU und FDP existenzgefährdend. Unsere Glaubwürdigkeit und die Perspektive, als links-emanzipatorische Kraft progressive Politik umzusetzen, stehen auf dem Spiel."

Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Grünen eine wahrhaft radikale Partei ist, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Die Union kann auf keinen Fall eine Koalitionsbildung mit einer dermaßen radikalen, fanatischen und antichristlichen Partei anstreben.

Deshalb bitte ich Sie, sich heute noch an dieser wichtigen Initiative zu beteiligen: Keine Koalition der Union mit den Grünen! 

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Die "Grüne Jugend" hat schon Widerstand gegen die sog. Jamaika-Koalition angekündigt: "Sollte ein fertig verhandelter Koalitionsvertrag keine maßgeblichen Weichenstellungen für positive Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse  [aufweisen]. . . werden wir als GRÜNE JUGEND den Koalitionsvertrag ablehnen und auch der daraus gebildeten Regierung unsere Positionen konsequent entgegenstellen."

Kein Wunder auch, dass die "Grüne Jugend" die Einführung der Extremismusklausel ablehnt. Diese Klausel soll gewährleisten, dass linksextremistische Organisationen kein Geld vom Staat erhalten, wie das in der Vergangenheit oft passiert ist. 

Angesichts der Tatsache, dass viele in der CDU eine Koalition mit dieser Partei geradezu enthusiastisch anstreben, müssen wir uns zu Wort melden:

Deshalb bitte ich Sie, sich heute noch an dieser wichtigen Initiative zu beteiligen: Keine Koalition der Union mit den Grünen! 

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Ich muss gestehen: Mich wundern diese Stellungnahmen der "Grünen Jugend" nicht im Geringsten. Wer lesen kann, weiß schon seit langen, dass die Grüne Jugend radikal, kompromisslos und utopistisch ist.

Was mich wundert, ist, dass der Widerstand innerhalb CDU/CSU gegen die Bildung einer Koalition mit einer Partei, die eine solche Nachwuchsorganisation unterhält, so gering ist.

Jeder halbwegs informierter Politiker müsste inzwischen wissen, welche Positionen die Grünen in ihren Reihen dulden.

Im Sommer hat die "Grüne Jugend" scharf gegen die Schließung des linksextremistischen Internetportals "Linksunten.Indymedia" protestiert. Dieses Portal gab sogar Anweisungen zum Basteln von Bomben und rief offen zu Gewalt auf. Die Gewaltorgie am G-20-Gipfels in Hamburg wurde über diese Plattform koordiniert.

Die "Grüne Jugend" dazu: "Aus wahlkampftaktischem Kalkül eine der wichtigsten Informationsquellen gegen rechte Gewalt zu kriminalisieren, ist schlicht verantwortungslos und spielt den rechten Antidemokraten in die Hände. Wir verurteilen diese Maßnahme daher aufs Schärfste und erklären uns solidarisch mit indymedia.linksunten.org!"

Die Liste radikaler Positionen der Grünen Jugend ist lang:

Die Grünen wollen aus den Schulen Gender-Indoktrinationsstätten machen.
Die Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden.
der ehem. MdB Hans-Christian Ströbele wollte Inzestverbot aufheben.
Die Grüne Jugend will Ehe abschaffen.
Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
Die Grüne Jugend will Drogen liberalisieren.
Die Grünen wollen den Ehegattensplitting abschaffen.

Haben Sie schon mal gehört, dass sich die Parteispitze oder zumindest namhafte Politiker der Grünen jemals von diesen radikalen Positionen distanziert hätten?

Das werden sie auch nicht tun. Die Grünen haben sich vor den Wahlen halbwegs moderat (für ihre Verhältnisse) präsentiert, weil sie ein Wahldebakel wie in 2013 verhindern wollten.

Doch in Wahrheit streben sie nach wie vor die Durchsetzung ihrer absurden politischen Ideen an.

Es ist deshalb schlichtweg verantwortungslos, wenn Politiker der CDU und der CSU meinen, man könne mit solchen Fanatikern eine sinnvolle Politik gestalten.

Das Ergebnis einer solchen Naivität sehen wir beispielsweise in Hessen:

Die Hessen-CDU haben die absurden und gefährlichen gesellschaftspolitischen Vorstellungen der Grünen übernommen und ist dabei, aus den Schulen wahre Gender-Indoktrinationsstätten zu machen.

Diesen ideologischen Sieg der Grünen über die C-Partei wurde im Wahlprogramm gefeiert: "In den Landesregierungen haben wir hier auch gegen Widerstände klare Akzente gesetzt, zum Beispiel mit den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt in Baden-Württemberg und in Hessen".

Wir dürfen nicht naiv sein: Wo die Union mit den Grünen regiert, kommt es zur Katastrophe, weil die Union bereit ist, die groteske Ideologie der Grünen zu übernehmen, um an der Macht zu bleiben.

Was eine Allianz der Union mit den Grünen konkret bedeutet, ist klar:

• Akzeptanz der Gender-Ideologie durch die CDU.
• Gender-Indoktrination der Kindergarten- und Schulkinder.

Eine Koalition der Union mit den Grünen wäre ein Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien Deutschlands und für die Christdemokratie ruinös.

CDU und CSU dürfen nicht der Versuchung erliegen, ihr christliches Erbe preiszugeben, um auf diese Weise an der Macht zu bleiben.

Wir müssen uns in dieser entscheidenden Stunde für unser Land zu Wort melden.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie an dieser neuen Initiative von "Kinder in Gefahr" teilnehmen: 

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Für unsere Kinder, für die Familien, für die christlichen Wurzeln unseres Landes.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff


PS: "Bündnis 90/Die Grünen" unternehmen seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen Ehe, Familie und christliche Werte in Deutschland.

Und die letzten Stellungnahmen der "Grünen Jugend" haben deutlich gezeigt: Diese Partei hat sich nicht verändert und ist nach wie vor radikal und fanatisch.

Angesichts der Tatsache, dass viele in der CDU eine Koalition mit dieser Partei geradezu enthusiastisch anstreben, müssen wir uns zu Wort melden:

Bitte beteiligen Sie sich noch heute an dieser wichtigen Initiative: Keine Koalition der Union mit den Grünen! 

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Helfen Sie uns bitte auch, permanent aktiv bleiben zu können mit Ihrer großzügigen Spende von 15, 25, 50 oder 100 Euro.



Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr

Samstag, 28. Oktober 2017

Der wahre „Sexismus-Skandal“ ist die Sexualisierung der Kinder

Mathias von Gersdorff

Gegenwärtig sind die Zeitungen wieder voll mit Schlagzeilen über einen grassierenden „Sexismus“ in unserer Gesellschaft.

Die Kritik bzw. die Vorwürfe sind oft berechtigt, wie beispielsweise bei den Missbrauchsfällen in der Filmindustrie von Hollywood. Manchmal wird aber aus linksideologischen und feministischen Gründen übertrieben.

Am meisten überrascht mich die empörte Kritik aus linken oder feministischen Kreisen an der Werbung, die Frauen halbnackt oder in erotischen Posen zeigt.

Beim Lesen dieser Kritik am „grassierenden“ Sexismus in Deutschland frage ich mich immer wieder:

Haben sich die linken oder feministischen Empörten jemals Gedanken gemacht, dass Kinder in jeder Tankstelle problemlos alle möglichen Nackt- und Sexfotos sehen können?
Haben sich die linken oder feministischen Kritiker jemals darüber aufgeregt, dass Erotik aus dem Fernsehen nur so hervorquillt und für Kinder jeden Alters zugänglich ist?
Wann haben diese linken und feministischen Kommentatoren zuletzt gegen die Flut von Pornographie im Internet protestiert, durch die die Kinder und Jugendliche sexuell verwahrlosen?

Aber das ist noch längst nicht alles.

In welcher Art Publikation würde man normalerweise meinen, dass folgender Satz gedruckt steht: „Lustvolle Entdeckung des eigenen Körpers und der eigenen Genitalien, Zärtlichkeit und körperliche Nähe?

Nein, diesen Satz habe ich nicht aus der Werbung für einen Sexratgeber, -Roman oder -Magazin entnommen.

Dieser Satz steht in den „Richtlinien zur Sexualerziehung für die Schulen des Saarlandes“ und beschreibt eines der Themenbereiche für die Schüler in der 5. bis zur 7. Klasse.

Sie sehen selbst: Die öffentliche Debatte über „Sexismus“ ist verlogen, denn sie ignoriert die wichtigsten Opfer der Sexualisierung der Öffentlichkeit durch erotische Werbung, Medien und Internet:

Die Kinder!

Die Kinder sind die Ersten, die von der Erotik- und Pornoflut geschützt werden müssen.

Und dafür brauchen wird härtere Gesetze, die in der Lage sind, einen effektiven Jugendmedienschutz zu gewährleisten.

Vor allem muss gegen die Werbung vorgegangen werden, die nicht nur unsere Städte und Medien mit Erotik füllt, sondern auch die Porno-Industrie im Internet finanziert. Werbeeinnahmen sind der Kraftstoff, von dem die Internetpornographie lebt.

Und dass die übergriffigen und gender-gesättigten Sexualkunde-Lehrpläne für die Schulen Deutschlands eingestampft werden müssen, ist auch offensichtlich.

Helfen Sie bitte der Aktion „Kinder in Gefahr“, sich für diese Ziele einzusetzen.

Anhand von Initiativen, Petitionen und Publikationen können wir viele Menschen bewegen, sich stark zu machen, dass unsere Kinder in einer anständigen Umgebung aufwachsen, ohne ständig von Erotik und Pornographie bedroht zu werden.

Helfen Sie uns bitte mit einer Spende, damit wir dafür sorgen können, dass der Kindesschutz in Deutschland wieder höchste Priorität wird: http://www.aktion-kig.de/Templates/spende.html?allg/spende

Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr




Dienstag, 24. Oktober 2017

Linksgrüne Ideologisierung ruiniert unsere Schulen

Mathias von Gersdorff

Gunnar Schupelius, bekannt für seine scharfen und bissigen Kommentaren in der B.Z., bringt es am 18. Oktober 2017 auf den Punkt, wenn er den Zustand Berliner Schulen beschreibt:

„Hier (gemeint ist Berlin) reformiert die SPD unsere Schulen seit Jahrzehnten. Wir sind zu einer Art Tabellenführer der neuen Unterrichtsmethoden aufgestiegen. . . . die Schulen werden mit gesellschaftspolitischen Zielen überfrachtet: Sie sollen Integration, Inklusion, Mitbestimmung und Betreuung leisten.“


In seinem Kommentar ging es konkret um den sog. Frontalunterricht: Der Lehrer steht frontal den Schülern gegenüber. Diese Unterrichtsform wurde abgeschafft, weil sie zu „autoritär“ sei. Lehrer und Schüler sollten Klassenzimmer wie Kameraden oder Kumpels miteinander umgehen.


Wohin das führt, kann man immer wieder in den Zeitungen lesen: Die Lehrer können sich nicht mehr durchsetzen, chaotische Schüler bestimmen den Alltag im Klassenzimmer, die Lernqualität rauscht in den Keller.


Die Notleidenden sind schließlich die Schüler selbst – und die Eltern, die sich über die Zukunft ihrer Kinder Sorgen machen müssen.


Diese Woche berichteten alle Zeitungen über die katastrophalen Ergebnisse der Studie des „Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen“ (IQB):


Die Fähigkeiten von Grundschülern haben in Rechtschreibung, Zuhören, Rechnen abgenommen – und zwar in allen Bundesländern.


Die Verantwortlichen für diese Situation sind unsere Politiker, die die Schule für ihre linke Gesellschaftspolitik missbrauchen und so die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes aufs Spiel setzen!


Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ setzt sich seit Jahren für eine ideologiefreie Schulerziehung ein.


Viele werden sich noch erinnern, wie die SPD jahrzehntelang gekämpft hat, um die Schule entsprechend ihren sozialistischen Ideen zu formen.


Später kamen die Grünen hinzu, für die die Schulen Gender-Indoktrinatonsstätten werden sollten: Diese Partei machte sich zum Lobbyisten von LSBTIQ-Interessengruppen.


Als etwa der Kampf gegen den „Bildungsplan2015“ in Baden-Württemberg tobte, berichtete am 14. Januar 2014 die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf der ersten Seite, der Entwurf zur Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an den Schulen Baden-Württembergs sei auf „Druck von Lobbyisten“ entstanden: „Nach Informationen dieser Zeitung stand das Kultusministerium bei der Abfassung des Arbeitspapiers unter Zeitdruck sowie unter großem Einfluss von Lobbyistenverbänden.“


Vor allem in Hessen, aber auch in anderen Bundesländern, hat nun die CDU diese Gender-Schulpolitik von den Grünen übernommen und in den neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ verpackt, die im Spätsommer 2016 erlassen wurden.


Dieser Erlass von CDU-Kultusminister Ralph-Alexander Lorz ist nichts anderes als eine Eins-zu-Eins Übernahme von grüner Gesellschaftspolitik in die Schulpolitik der CDU.


Der Philologenverband selbst hat am 1. November 2016 angemerkt: „Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.“


Sie sehen selbst: In Deutschland wird die Schule immer mehr zur Durchsetzung linker und grüner gesellschaftspolitischer Konzepte und Utopien missbraucht.


Dagegen müssen wir uns wehren und selber aktiv werden!


Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Arbeit mit Ihrer Spende zu unterstützen.


Mit einem Betrag von 10, 20 oder 50 Euro, können wir immer aktiv bleiben und eine starke Front gegen die Indoktrination der Kinder in den Schulen aufbauen.


Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass unsere Politiker dafür sorgen werden, dass unsere Kinder frei von linksgrüner Ideologie in den Schulen aufwachsen.


Wir müssen selber dafür sorgen, dass die Schüler sorglos und in einer sauberen Atmosphäre aufwachsen.


Wir dürfen nicht vergessen: Nur ein entschlossenes Engagement der Bürger ändert sich die Politik.


Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr