Dienstag, 20. Februar 2018

Mischen wir uns in den CDU-Richtungsstreit ein!

Quelle: CDU-Deutschland. Foto: Lawrence Chaperon
Der Richtungsstreit innerhalb der CDU wird immer heftiger ausgetragen.

Inzwischen wird auch ein neues Grundsatzprogramm gefordert, um "eine inhaltliche Neujustierung" zu erreichen.

Wir müssen verhindern, dass die Gender-Lobby in der CDU einen regelrechten Durchmarsch durchführt und aus ihr eine zweite grüne Partei macht.

Schon viele haben unseren Appell an CDU/CSU "Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik!" unterschrieben. Bitte erwägen Sie auch, diese Initiative mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

In diesem historischen Moment müssen wir uns anstrengen, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu mobilisieren.

Bitte laden Sie deshalb auch Verwandte, Freunde und Bekannte ein, an dieser wichtigen Aktion teilzunehmen.

Senden Sie ihnen bitte unseren Appell an CDU/CSU "Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik!".

Dies ist der Link:    www.aktion-kig.org/dez17

Eine wahre Erneuerung der Union kann nur stattfinden, wenn diese Partei sich umfassend zu ihren christlichen Wurzeln bekennt.

Deshalb muss die Union zu diesen Punkten eindeutig Position beziehen:

1. Die CDU muss die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau zum absoluten Leitbild ihrer Politik erheben.

2. Die CDU muss endlich aufhören, sich von den Grünen in der Schulpolitik vor sich hertreiben zu lassen, und sämtliche Sexualkunde-Lehrpläne der letzten Jahre, die nichts anderes als Gender-Lehrpläne sind, einstampfen.

3. Der Jugendmedienschutz verlottert zunehmend, weil die bestehenden Gesetze immer lockerer angewendet werden und gegen die Pornographie-Flut kaum ernsthaft vorgegangen wird. 

Das sind drei Problemfelder, in denen dringender Handlungsbedarf besteht.

Nur durch den Druck unserer christlichen Basis in der Gesellschaft wird die Union eine christliche Politik durchführen, die auch die Bezeichnung christlich verdient.

Bitte verbreiten Sie den Appell an CDU/CSU "Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik!" an Verwandte, Freunde und Bekannte.

Senden Sie ihnen diesen Link:    www.aktion-kig.org/dez17

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

Samstag, 17. Februar 2018

Das Wichtigste der Woche (Linksammlung)

Berliner Senat verteilt Sex-Broschüre für Kita-Kinder

Kita-Handreichung für „genderbewusste Pädagogik“ stößt auf Kritik


Berlins Drittklässler können nicht schreiben

BERLINER CDU WILL SIE STOPPEN LASSEN Senat verteilt umstrittene Sex-Broschüre an Kitas 

CDU und AfD wollen Kita-Broschüre über lesbische Mütter verhindern



Weitere Nachrichten: 









Donnerstag, 15. Februar 2018

Aktion/Petition: Jetzt weiteren Ruck der Union nach Linksgrün verhindern!

Foto: CDU Deutschland
Nach dem katastrophalen Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl und den Koalitionsverhandlungen mit der SPD ist der Richtungskampf innerhalb der Union voll entbrannt.

Wir müssen uns in diese Debatte einmischen.

Denn bei diesem Richtungskampf geht es nicht nur um die Zukunft einer Partei.

Nein, es geht auch um den zukünftigen Einfluss des Christentums auf die Politik in Deutschland.

Wir befinden uns an einer Wegscheide im Hinblick auf die Zukunft unserer Kinder, der Familien und christlichen Wurzeln unseres Landes und müssen deshalb unsere Stimme erheben:

Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik!

Deshalb bitte ich Sie, an dieser neuen und wichtigen Initiative der Aktion "Kinder in Gefahr" teilzunehmen und den Appell an CDU/CSU zu unterschreiben.

LINK zur Petition: HIER 

Einer der Gründe, wieso ich mich heute so leidenschaftlich an Sie wende, ist, dass derzeit gerade diejenigen sich am lautesten melden, die eine weitere Entchristlichung der Union vorantreiben wollen.

Eine wahre Gender-Lobby in der Union will die Partei nicht nur grün anstreichen, sondern regelrecht durchgrünen.

Vor allem Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und gegenwärtiger Liebling vieler Medien, pocht darauf, dass die Union in gesellschaftspolitischen Themen noch weiter Richtung Linksgrün rücken soll.

Gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte Günther am 11. Februar 2018: "Meine Vorstellung von einer Union der Zukunft ist, dass wir in gesellschaftspolitischen Fragen eher liberal sind."

Konkret bedeutet das: Gender in den Schulen, Auflösung des Ehe- und des Familienbegriffs, weniger christlich geprägte Politik.

Genau das setzt gegenwärtig Daniel Günther als Ministerpräsident in die Praxis.

Seitdem er Ministerpräsident Schleswig-Holsteins ist, hat seine Landesregierung die alte rot-grüne Landesregierung bei Themen wie Gender oder LSBTIQ-Themen in den Schulen weit links überholt.

Als die Union noch aus prinzipiellen Erwägungen strikt gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare (die sog. "Ehe für alle") war, warb Günther schon für dieses Projekt aus dem grünen Lager.

Günther bildete in Schleswig-Holstein eine Koalition mit der FDP und den Grünen, doch dabei waren ihm klassische CDU-Positionen egal; in atemberaubendem Tempo und mit fröhlichem Schwung war er dazu bereit, die Schul- und Gesellschaftspolitik der Grünen zu übernehmen.

Selbst die "Kieler Nachrichten" – sicherlich kein konservatives Blatt – kommentierten Günthers Art so: 

"Er (Daniel Günther) tritt die eigene Programmatik in die grüne Tonne, weil das der Preis ist für seinen Einzug in die Staatskanzlei und den Regierungswechsel in Kiel."

Daniel Günther will nun seine Zerstörungspolitik auf die gesamte Union auszuweiten. 

Es ist völlig klar, was hier passiert: Die Gender-Lobby in der CDU will diesen Moment der Schwäche ausnutzen, um aus der CDU definitiv eine grüne Partei zu machen.

Wir dürfen die Bedeutung dieser Angelegenheit auf keinen Fall unterschätzen oder auf die leichte Schulter nehmen, denn es geht hier um den Einfluss des Christentums in der deutschen Politik, der hier massiv zurückgedrängt wird.

In diesem entscheidenden Zeitpunkt für unser Land muss unsere Botschaft ganz klar sein: 

Deutschland braucht eine christliche Politik!

Ansonsten wird unser Land keine Zukunft mehr haben - und die CDU/CSU als Partei noch viel weniger.

Deshalb bitte ich Sie: Unterschreiben Sie heute noch unseren Appell an CDU/CSU.

LINK zur Petition: HIER 

Helfen Sie uns bitte auch in finanzieller Hinsicht, um diese Aktion zu verbreiten!

Die christliche Basis Deutschlands und der CDU müssen willens sein, einen weiteren Linksruck der Union zu verhindern.

Eine wahre Erneuerung der Union kann nur stattfinden, wenn sie sich endlich wieder zu ihren christlichen Wurzeln bekennt.

Deshalb muss die Union zu diesen Punkten eindeutig Position beziehen:

1. Die CDU muss die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau zum absoluten Leitbild ihrer Politik erheben und linksgrüne Experimente wie die "Pseudo-Ehe für Alle" scharf ablehnen.

2. Die CDU muss endlich aufhören, sich von den Grünen in der Schulpolitik vor sich hertreiben zu lassen, und sämtliche Sexualkunde-Lehrpläne der letzten Jahre, die nichts anderes als Gender-Lehrpläne sind, einstampfen.

3. Der Jugendmedienschutz verlottert zunehmend, weil die bestehenden Gesetze immer lockerer angewendet werden und gegen die Pornographie-Flut kaum ernsthaft vorgegangen wird. Seit Jahren warnen Experten, dass aufgrund der allgegenwärtigen Pornographie inzwischen sogar immer mehr Kinder andere Kinder sexuell missbrauchen.

Das sind drei Problemfelder, in denen dringender Handlungsbedarf besteht.

Bitte unterschreiben Sie den Appell an CDU/CSU und fordern Sie mit Ihrer Unterschrift ein deutliches Bekenntnis zu einer Politik, die sich an christlichen Werten orientiert.

Nur durch den Druck unserer christlichen Basis in der Gesellschaft wird die Union eine christliche Politik durchführen, die auch die Bezeichnung christlich verdient.

Der Zeitpunkt ist günstig, denn immer mehr Menschen erkennen, dass die Dominanz der grünen Ideologie in den letzten Jahren unser Land ins Verderben stürzt.

Die Menschen erkennen, dass die Zeit reif ist für einen Neuanfang im Geiste christlicher Werte und Prinzipien.

Nehmen Sie bitte deshalb an dieser wichtigen Initiative von "Kinder in Gefahr" teil!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff


PS: In der Union tobt ein Richtungskampf, in welchem wir uns mit unserer Botschaft einmischen müssen:

Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik!

Deshalb bitte ich Sie, an dieser wichtigen Initiative der Aktion "Kinder in Gefahr" teilzunehmen und den Appell an CDU/CSU mit Ihrer Unterschrift zu versehen.

LINK zur Petition: HIER 

Verband Familienarbeit: Koalitionsvertrag – enttäuschend für Familien und Rentner

(PM Verband Familienarbeit) Zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD nimmt Dr. Johannes Resch, stellvertretender Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V., Stellung:

„Der im Vertrag behauptete Anspruch, Familien und Rentnern gerecht zu werden, wird nicht erfüllt. Der Vertrag ignoriert nach wie vor den wichtigsten Konstruktionsfehler unseres Sozialsystems, der darin besteht, dass das Gleichgewicht zwischen Kinder- und Alterssicherung missachtet wird. Er ignoriert weiter die elterliche Erziehungsarbeit, die Voraussetzung für eine im Umlageverfahren zwschen den Generationen organisierte Altersicherug ist. Dieser Fehler wurde schon von den männlichen Vordenkern sowohl der neoliberalen wie der marxistischen Theorie im 19. Jahrhundert gemacht. die die traditionell von Frauen geleistete Arbeit nicht achteten. So orientiert sich auch dieser Vertrag wieder an überholten Ideologien ohne Zukunftsperspektive.“

Resch weist daraufhin, dass das Kindergeld seit 2002 real nicht erhöht wurde, während die Löhne zumindest leicht gestiegen seien. Das habe die Situation der Familien verschlechtert. Ob die angekündigte Erhöhung des Kindergelds um 25 € in den nächsten 4 Jahren daran etwas ändern werde, hänge von der künftigen Inflationsrate ab. Die Wirkung sei aber auch dann nur geringfügig.

Eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Kinder- und Elternarmut in Deutschland weit größer ist als bisher angenommen, während die üblichen vor allem von der OECD veröffentlichten Berechnungen die Kosten der Kinder nur ungenügend berücksichtigen.

Dazu Resch: „Die Berechnungen der OECD sollen einen internationalen Vergleich ermöglichen. Zur OECD gehören aber viele Länder, die kein mit Deutschland vergleichbares Alterssicherungssystem haben (Türkei, USA, Mexiko, Chile u.a.). China, Indien, Brasilien und Südafrika sollen Neumitglieder werden. Ein Vergleich bei völlig verschiedenen Sozialsystemen ist aber irreführend. In den genannten Ländern müssen kinderlose Personen für ihr Alter selbst vorsorgen, während in Deutschland deren Renten von den Kindern der Eltern bezahlt werden. Das wird bei den Vergleichen der OECD nicht berücksichtigt, was dazu führt, dass Familien in Deutschland reicher erscheinen, als sie wirklich sind.“

Resch weiter: „Die angestrebte Gleichstellung der Eltern bei der Erwerbsarbeit wird weiter als Gleichberechtigung verkauft, obwohl sie eine Bevormundung und Diskriminierung ist. Wenn Eltern in das gleiche Erwerbskorsett gepresst werden wie Arbeitnehmer/innen ohne Kinder, führt das zur Überforderung der Eltern und damit mittelbar zur Gefährdung des Kindeswohls.

Selbst beim angekündigten dritten Erziehungsjahr für Geburten vor 1992 bei der Rente werden die meisten Mütter gleich wieder ausgeschlossen, nämlich die mit einem oder zwei Kindern.“

Samstag, 10. Februar 2018

Christa Meves: Frühkindliche Störungen sind oft ein „Hilferuf“

Christa Meves

Die Bewertung seelischer Störungen erweist sich nur allzu häufig als abhängig vom Zeitgeist. Als ich in der Nachkriegszeit meine Fachausbildung zur Kinder – und Jugendlichen-Psychotherapeutin begann, gehörte z. B. die Störung „frühkindliche Onanie“ zu einer Seltenheit. Heute findet man diese Störung immer häufiger.

Im Allgemeinen sind es junge Mütter, die z. B. ratlos anfragen: „Ich habe mit meiner Dreijährigen zur Zeit eine schwierige Phase. Sie hat immer weniger Lust zum Spielen und keine Freude daran, länger dabei zu verweilen. Sie geht dann lieber wieder auf ihr Schaukelpferd, das einen schmalen Sattel hat, und schaukelt damit von links nach rechts versonnen hin und her.

Im Wohnzimmer geht sie so ähnlich auch an die Sessel. Sie reitet dann auf einer der breiten Lehnen. Davon kann ich sie gar nicht abbringen. Manchmal ist sie geradezu wie abwesend dabei. Sie hört mir gar nicht erst zu, wenn ich sie darauf anspreche. Wenn ich ungeduldig werde und sie anschreie, wird es bald eher noch schlimmer. Beim Gute-Nacht-Sagen hat sie dann auch die Hände immer unter der Decke.

Ich habe mich im Internet schlau zu machen versucht, aber nichts Hilfreiches gefunden. Ich habe unseren Hausarzt gefragt. Das sei eine harmlose, eine frühkindliche Selbstbefriedigung, hat er abgewehrt. Ich habe Vorträge mit entsprechender Thematik besucht. Allgemein herrschte hier die Ansicht vor, dass dieses Verhalten einer sehr vitalen gesunden Entwicklung entspräche. 

Ich würde dem ja gerne zustimmen, aber ich sehe doch, dass bei meiner kleinen Anina diese Verhaltensweise immer mehr zunimmt, während Fortschritte in Aufgewecktheit immer seltener werden. Meine kleine Tochter ist auch nicht mehr so unbekümmert glücklich, wie ich sie vorher erlebte. Wie kann ich sie also von dieser Einseitigkeit wegbringen? Sie hört ja einfach nicht auf mich, und diese Störung – so muss ich das doch wohl sehen – wird immer schlimmer.“

Das sind berechtigte Beobachtungen; denn die sog. „exzessive frühkindliche Onanie“ gehört seit mehr als 60 Jahren zum Katalog der Erstsymptome seelischer Störungen im Kindesalter.

Heute aber nimmt – wie Betroffene dann erfahren – nicht nur die Häufigkeit dieses Verhaltens zu, sondern ganz offensichtlich auch der Versuch von Beratern, diese Störung als nicht beachtens- und behandlungswert herunterzuspielen. Manchmal wird dieser Beschäftigung sogar eine positive Bedeutung zuerkannt – als ein Merkmal auf dem Weg zu kraftvoller seelischer Gesundheit. Das aber entspricht nicht langjähriger praktischer Facherfahrung. 

Wenn nämlich diese Verhaltensweise nicht früh als ein zu beachtender Hilferuf verstanden wird, pflegt die exzessive frühkindliche Onanie nicht selten zu einer oft lebenslänglich bleibenden Gewohnheit – dann mit Rückzug ins stille Kämmerlein – beibehalten zu werden.

Zur Behandlung kommt die Störung meist erst, wenn sie so dominant wird, dass sie andere Interessen hindert und drängend – gewissermaßen den freien Willen blockierend – in Erscheinung tritt. Dann wird diese Gewohnheit für den Betroffenen im Erwachsenenalter schließlich doch zu etwas Einschränkendem, etwas Störendem, sodass er sich davon therapeutisch befreien lassen möchte; denn zuvor hat er mit sich selbst die bekümmernde Erfahrung gemacht: Allein reicht sein eigener Wille nun nicht mehr aus, sich davon zu lösen: Das einstige „schöne Gefühl“ hat sich zu einer Sucht ausgeweitet!

Und das ist grundsätzlich so: Von eingefahrenen Süchten lässt sich kaum einmal aus eigener Kraft total befreien!

Wären eine allgemeine Information darüber und eine gute Prophylaxe also nicht besser? Insofern ist die modische positive Meinung über die frühkindliche Onanie eine Fehleinschätzung; denn diese Angewohnheit kann eine seelisch-geistig gesunde Ausgestaltung eher mindern als fördern, wie diese Mutter besorgt beobachtet hat.

Und vor allem: Die Störung lässt sich im Anfangsstadium noch vertreiben, wenn die eigentliche Ursache erst einmal erkannt und ins Blickfeld gerückt wird; denn diese Fixierung an die Selbstbefriedigung ist kein Kennzeichen einer gesunden Entfaltung des Körpers, sie ist vielmehr das Merkmal eines seelischen Mangels. Mit der Sexualität im Erwachsenenalter hat diese kindliche Verhaltensstörung oft wenig oder gar nichts zu tun. Sie ist vielmehr in der Mehrzahl der Fälle ein Trostpflaster!  

Die Verhaltensforscher sprechen dann von sog. „Übersprunghandlungen“, die einem seelischen Ungleichgewicht im Empfinden des Kindes entspringen und zufällig in den sexuellen Bereich hineingerutscht sind! Die Ursache ist z. B. oft darin zu suchen, dass das Kind innerhalb der ersten beiden Lebensjahre – häufig aus tragischen Gründen – wiederholt etwas es Ängstigendes erlitten hat.

Das kann – muss aber keineswegs – ein sexueller Missbrauch sein. Mit bewusst Sexuellem hat es, wie gesagt, hier noch gar nichts zu tun; denn die Geschlechtshormone sind im Kleinkindalter interessanterweise in den kleinen Körpern so heruntergefahren, dass ihre Sexualität spontan meist noch gar nicht für sie entdeckbar ist. Der sexuelle Reiz muss also sehr direkt und massiv sein, um in diesem Alter aktiviert werden zu können – so hat es die Hormonforschung herausgefunden. (1)

Häufig ist es bei den Kindern heute so, dass sie sich viel eher von der Mutter allein gelassen und eine Zeitlang absolut ungeborgen gefühlt haben. Das ängstigt sie, das können sie nicht aushalten. Und dann entdeckt das eine oder das andere per Zufall, dass es hier in seinem Genital ein „schönes Gefühl“ gibt, das über die Angst hinwegzutrösten vermag.

Deshalb ist es jetzt von größter Wichtigkeit, diesem Mangelgefühl entgegenzuwirken. Selbst Dreijährige sollten dann noch eine Zeitlang nahe bei der Mutter gehalten werden: auf dem Schoß, im Blickfeld, mit gemeinsamem Bilder-Besehen, gemeinsamen Spielen und gemeinsamen Erlebnissen. Ballspiele und Vorlesen als häufige Beschäftigungen sind dabei besonders gut als Laientherapeutikum geeignet. Aber dieses muss auch bereits hier in der Anfangsphase der Störung langfristig geschehen.

Dann lässt sich allerdings die beglückende Erfahrung machen, dass Mütter, die in dieser Weise die Selbstbefriedigung bei ihren Kleinen zu mindern suchen, nach einigen Wochen beste Erfolge zu verzeichnen haben: Die Kinder werden fröhlicher, unbekümmerter, aufgeschlossener, neugieriger. Kürzlich berichtete eine Mutter beglückt: „Es ist so, als wenn das Lebensboot meiner kleinen Tochter nun wieder gut im Wind steht.“

Gelingen kann dieses so erfreuliche Nachholen eines lebenswichtigen Bedürfnisses von Kleinkindern aber nur, wenn die Mutter es sich strikt verbietet, das Kind zu ermahnen – oder schlimmer noch: es dafür zu beschimpfen. Am besten ist es, das Problem überhaupt nicht zu thematisieren. Vorwürfe und Befragungen sind ohnehin nicht altersgemäß, und die direkte Beschäftigung mit dem Thema fixiert eher darauf, als dass sich die Not wieder verflüchtigt.

Wie bedauerlich: Zwar wird nun heute von Müttern die Onanie ihrer Kleinen immer häufiger als eine ihnen missliche Beschäftigung beklagt, aber wenn sie sich dann auf die Suche nach Hilfe begeben, stoßen sie nicht selten sogar auf eine Reihe von Beschwichtigern dieser Störung; sie wird manchmal sogar als eine Art Entfaltungsstimulanz eingeschätzt.

Wird die sich ausweitende Angewohnheit, die später vom Erwachsenen dann nur allzu oft selbst als ungut beklagt wird, von der Moderne nun also in einer leichtfertigen Weise geradezu gefördert? Hat hier vielleicht sogar durch den vor vierzig Jahren eingesetzten Trend zur „Entfesselung der Sexualität“ auch in diesem Fachbereich eine Ideologisierung stattgefunden? Wird hier die Gefahr einer Wucherungsmöglichkeit der Natur im Menschen altersentsprechend noch hinreichend beachtet? Kann das dann nicht geradezu einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkommen?

Zwar ist das gewiss noch nicht allgemein der Fall, aber mir scheint: Es ist dringend an der Zeit, dass wir uns um die echten, natürlichen Voraussetzungen zu seelischer Gesundheit unserer Kinder kümmern, statt Gepflogenheiten nachzugehen, die von Ideologen erdacht worden sind.

Die Großmacht Sexualität in Kinderstuben als ein willkürliches Spielzeug in Händen von Theoretikern zu verwenden, ist jedenfalls leichtfertig, ja unter Umständen ungut, weil Spielraum-mindernd und suchterzeugend. Die Geschlechtskraft hat gewichtige, ernste, ja, heilig-schöne Aufgaben im Leben mündiger Erwachsener – vorab in der Ehe.

In der Erziehung müssen wir ebenso sorgsam wie angemessen und damit echt natürlich umgehen, wenn wir unserer Verantwortung gerecht werden wollen.

(1) Eliot, Lise: Wie verschieden sind sie, Berlin 2010, S. 141

Mittwoch, 31. Januar 2018

KiKA zeigt: Staatliche Sexualkunde kann nicht funktionieren

Mathias von Gersdorff

Seit Wochen kommt der Fernsehkanal KiKA (Kinder-Kanal) nicht mehr aus den Schlagzeilen:

1. Zuerst aufgrund einer Sendung über die Liebesbeziehung zwischen einem deutschen Mädchen aus Fulda und einem Flüchtling aus Syrien. Nicht nur die Altersangaben waren falsch, denn der „Junge“ war wesentlich älter als zunächst angegeben. Die Sendung zeigte auch, dass der Junge psychologisch viel reifer als das Mädchen war (wohl auch des höheren Alters wegen), wodurch er die Situation und die Beziehung dominierte. Nur schüchtern konnte das Mädchen die Überzeugungsarbeit hin zu einer Übernahme islamischer Bräuche abwehren.
2. Wenige Wochen später geht es in KiKA um den weiblichen Busen und wie man mit ihm umgeht. Dabei werden drei Teenager (offensichtlich mit Migrationshintergrund) gezeigt, wie sie einer Schaufensterpuppe von hinten den BH öffnen. Die öffentliche Empörung ließ nicht lange auf sich warten, KiKA nahm den Film aus dem Netz.

Diese beiden Fälle machen erneut deutlich: Wenn der Staat (in der Schule, im Fernsehen oder wo auch immer) Sexualerziehung und Sexualität in die Hand nimmt, geht es schief.

Sexualerziehung primär Angelegenheit der Eltern

Die katholische Kirche hat schon Anfang des 20. Jahrhunderts (Papst Pius XI. in der Enzyklika Divini illius Magistri vom Jahr 1929) klargestellt, dass Sexualerziehung primär Sache der Eltern ist. Der Staat dürfe nur im Notfall eintreten, wenn es beispielsweise keine Eltern oder andere Bezugspersonen gibt.

Der Grund ist einfach: Nur die Eltern können diese schwierige Materie an den psychologischen Entwicklungsstand des Kindes anpassen. Nur sie besitzen wirklich die nötige Sensibilität und auch die Liebe, um das Kind nicht zu überfordern und zu desorientieren.

Im Grunde behauptete die katholische Kirche etwas, was der gesunde Menschenverstand sagt und Eltern schon allein instinktiv wissen.

Dem modernen Staat, der sich tendenziell wenig um das Erziehungsrecht der Eltern schert, interessiert das wenig und er pocht darauf, selbst die Kinder in diese Materie einzuführen. 

Unter idealen Umständen wäre eine staatliche Sexualerziehung in Schule und Medien möglicherweise akzeptabel. Doch unter den heute herrschenden Bedingungen ist das nahezu unmöglich.

Sexualerziehung ist heute ein Instrument linker Gesellschaftspolitik

Einige Gründe:

1. Schule und Schulpolitik sind heute zwischen den Parteien hart umkämpfte Bereiche. Parteiinteressen und Weltanschauung versucht man knallhart durchzusetzen (in Deutschland vor allem seit den frühen 1970er Jahren). In dieser Auseinandersetzung ist das Wohl des Kindes, das eigentlich das einzig relevante Kriterium sein sollte, nur eines mehrerer politischer Interessen bei der Gestaltung der Sexualerziehung. Insbesondere für SPD und andere Parteien links der Mitte war die Sexualerziehung auch ein Instrument der Beschränkung des Erziehungsrechts der Eltern.
2. Seit der 1968-Revolution bzw. der sexuellen Revolution der 1960er und 1970er ist Sexualität zu einem wichtigen Politikum geworden. Die damals konzipierte „emanzipatorische Sexualerziehung“, die in Deutschland maßgeblich die Lehrpläne bis heute beeinflusst, strebt die „Emanzipation“ des Menschen an und wendet hierfür Methoden des neomarxistischen Klassenkampfes an. Mit anderen Worten: Kaum ein „Unterrichtsfach“ ist so ideologisch geprägt wie Sexualerziehung. Ergebnis ist meist die Propagierung einer ultraliberalen Sicht von Sexualität. Sexualerziehung mutierte in den letzten Jahren so nicht selten zu einer reinen Verhütungserziehung, bar jeglicher ethischer Überlegungen. 
3. In den letzten Jahren kommt noch hinzu, dass Schulpolitik immer stärker nach dem Instrumentarium der Gesellschaftspolitik gestaltet wird. Schule wird sozusagen zu Schmiede einer neuen, linksgrünen Gesellschaft. Wie hier schon oft erläutert wurde, sind es gerade die Grünen, die diese Politik an die Spitze geführt haben. Man denke bloß an die neuen Lehrpläne, die allesamt die Durchsetzung der Gender-Ideologie in den Schulen vorsehen. Gender als Querschnittsaufgabe in den Schulen ist nichts anderes als Gesellschaftspolitik in der Schule. So werden die Schulen immer mehr zu Laboratorien linker Ideologien.

In diesen drei Punkten wurde immer die Schule erwähnt, doch nicht anders ist es, wenn sich der Staat in anderen Kanälen an dieses Thema wagt, wie nun immer wieder in KIKA. Nicht selten ist es noch schlimmer, denn die Produzenten stehen zudem in der Verpflichtung, in einem Massenmedium Quote zu machen, was mit Zurückhaltung, Ernsthaftigkeit oder christlicher Sexualethik kaum möglich ist. 

Was kann man tun?

Trotz dieser Sachlage sind die Eltern alles andere als hilflos. Sie können sich in das Schulgeschehen einmischen, sie können sich zusammentun und sie können protestieren. Die Lehrpläne zur Sexualerziehung ermuntern die Eltern sogar dazu, denn etliche Urteile des Bundesverfassungsgerichts sprechen ihnen ein Wort in der Sexualerziehung zu. 

In der Regel wollen die Schulen Polemik und wütende Eltern vermeiden, so dass sie durchaus auf die Kritik der Eltern eingehen (was von Ort zu Ort natürlich anders aussehen kann). Dabei sollten die Eltern die Überzeugung haben, dass sie im Recht sind. Die Schulen müssen in der Sexualerziehung die Ansichten und die Interessen der Eltern wahrnehmen (zu diesem Thema wird demnächst ein eigener Artikel geschrieben).

Man muss aber diesen sexualideologischen Angriff auf die Kinder ebenfalls auf politischer Ebene bekämpfen. Dazu ist es notwendig, sich Organisationen anzuschließen, die sich dieser Aufgabe widmen, wie etwa unserer Aktion „Kinder in Gefahr“, die das seit 1993, also dieses Jahr seit 25 Jahren unternimmt.

Deshalb möchte ich Sie an dieser Stelle bitten, Ihre Freunde und Bekannte einzuladen, sich in unsere E-Mail-Datei einzuschreiben: https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Gerade unter den gegenwärtigen politischen Umständen ist es notwendig, dass wir immer mehr werden, denn nur so können Kinder vor einer Sexualisierung und einer ideologisierten Schulpolitik effektiv geschützt werden: https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Die FAZ über „Stimmungsmache“ bei der ARD

Felizitas Küble

In der Online-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ beschwert sich deren Medien-Redakteur Michael Hanfeld am 29. Januar über politische Einseitigkeit bei der ARD. 

Unter dem Titel „ARD dreht bei Trump auf: Stimmungsmache“ berichtet er darüber, dass man den Ton hochgedreht habe, als der amerikanische Präsident Donald Trump in Davos „kurz ausgebuht“ worden sei. Hingegen gäbe es „Jubelmeldungen“ bei Twitter, nachdem die Grünen ihre neuen Parteichefs gewählt haben.

Seine Frage: „Ist das Journalismus?“ –  Seine Antwort: Vor allem im „Informationsprogramm“ der ARD würden „Stimmungsmacher“ arbeiten – und er nennt als Beispiel die „Tagesschau“, die den „Regler hochgedreht“ habe, um Buhrufe gegen Trump zu verstärken. Dieser Vorgang wird vom FAZ-Autor ausführlich geschildert.  

„Fröhlich“ seien hingegen die „Berichte vom Krönungstreffen der Grünen in Hannover“ gewesen: „Jubel, Trubel, Heiterkeit, auch auf dem Bildschirm.“ – und nicht nur dort: Das ARD-Hauptstadtstudio ließ zudem auf Twitter seiner Begeisterung freien Lauf, als ob es der verlängerte Arm der grünen Parteizentrale wäre.

Abschließend zitiert Hanfeld die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer wie folgt: „Die Grünen sind oft Umfragekönige, auch wegen freundlicher Begleitung in den Medien.“ 

Quelle für die Zitate: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bei-der-ard-gibt-es-buhs-fuer-trump-und-jubel-fuer-die-gruenen-15423125.html

Dienstag, 23. Januar 2018

Ist die LSTBI-Lobby ein staatlich alimentierter Bluff?

Mathias von Gersdorff

Anfang Januar 2018 richtete das Online-Informationsportal für Homosexuelle „Queer“ dramatische Worte an sein Publikum: „Queer droht die Zahlungsunfähigkeit“. 

Das ist keine Lappalie, denn „Queer“ ist der Marktführer der LGBTI-Newsportale. Über sich selbst schreiben sie: „Queer wird als "Zentralorgan der Homo-Lobby" von den Massenmedien wahrgenommen und zitiert.“

Der Text von „Queer“ ist ein einziges Gejammer über die finanziellen Nöte der homosexuellen Publizistik: „In einer Zeit, in der die schwulen Kaufmagazine "Front", "Du & Ich" und "Männer" vom Markt verschwanden und regionale Gratisblätter fusionieren mussten [hat Queer überlebt]. Der Bruno Gmünder Verlag ging gleich zweimal hintereinander in die Pleite.“

Doch nicht nur die Publizistik für Homosexuelle nagt am Hungertuch.

Im Jahr 2017 musste der Ausrichter des Kölner „Christopher Street Days“, der Kölner Lesben- und Schwulentag (Klust), einen Insolvenzantrag stellen. Der Kölner CSD erhielt dann eine Hilfe von 25.000 Euro seitens der Stadt!

Die Beispiele zeigen allzu klar:

Die LSBTI-Bewegung wird in den Medien als eine starke und vor allem große Massenbewegung dargestellt, doch in Wahrheit ist sie nicht einmal fähig (oder willig), die Finanzierung ihrer wichtigsten Öffentlichkeitsprojekte problemlos zu gewährleisten.

In Wahrheit ist die Homo-Lobby ein staatlich finanzierter Bluff.

Ohne die massive Alimentierung des Staates würde diese Lobby gar nicht existieren. 

Die neuesten Beispiele:

*  „Berlin: Mehr Geld für sexuelle Minderheiten. Das entsprechende Budget soll in den nächsten zwei Jahren deutlich aufgestockt werden.“ (Quelle: GGG.at (Infoportal mit Informationen aus der Homo-Szene)

* Ein wichtiger Teil der politischen Propaganda, um die sog. „Homo-Ehe“ in der Gesellschaft populär zu machen, wurde von der „Antidiskriminierungsstelle des Bundes“ im Rahmen der Kampagne „Gleiches Recht für jede Liebe“ unternommen. Das Budget der ADS beträgt etwa über 3 Mio. Euro.

Im Grunde haben wir in Deutschland folgende Situation: Eine schwache Lobby muss vom Staat unterstützt werden. Anschließend erfüllt der Staat die Forderungen dieser in Wahrheit staatlich kreierten Lobby mit dem Argument, man müsse die „neuen gesellschaftlichen Realitäten“ akzeptieren.

Man muss sich nur die Situation vorstellen, der Staat selbst würde beispielsweise einen „Verband der Automobilindustrie“ kreieren und dann dessen Forderungen übernehmen.

Diese skandalöse Situation wird durchaus auch vom LSBTI-Milieu erkannt. So schrieb das Berliner LSBTI-Blatt „Siegessäule“: 

„Für uns als LSBTI-Bewegung als Ganzes bleibt festzustellen, wie grundsätzlich erpressbar wir sind. Unsere in den letzten 25 Jahren gewachsenen Strukturen, fast ausschließlich von staatlichen Stellen geförderte Vereine, Verbände, Institutionen sind auf Kooperation und Konsensfindung angelegt.“ (Weitere Infos dazu: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.it/2017/07/die-homo-lobby-ein-staatlich.html)

Kann man unter diesen Umständen behaupten, die Homo-, LSBTI- und Gender-Lobbys seien ein Bluff?

Ja, denn sie sind weitgehend keine relevante gesellschaftliche Bewegungen, sondern Lobbys, die der Staat selbst alimentiert, um später seine Klientelpolitik („Ehe für alle“, Gender-Lehrpläne, Unterstützung von LSBTI-Vereinen etc.) und seine linke Gesellschafts- und Anti-Ehe-Politik durchzusetzen. In Deutschland wird auf diese Weise die Klientelpolitik auf die Spitze getrieben.

Allerdings muss man auch feststellen, dass die hier erwähnten Lobbys ein gefährlicher Bluff sind:

Weil diese Lobbys in Wahrheit winzigkleine Minderheiten repräsentieren und im Grunde nichts anderes als staatlich alimentierte Strohmänner sind, müssen despotische Methoden bei der Durchsetzung politischer Ziele angewendet werden. Sie haben weder die Massen noch die Argumente hinter sich.

Die wichtigsten politischen Waffen bei der Durchsetzung der LSBTI-Agenda sind:

Verleumdung: Schon bei der Durchsetzung des „Lebenspartnerschaftsgesetzes“ (eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle) unter der Bundesregierung Schröder/Fischer wurde von vornherein darauf verzichtet, argumentativ das Vorhaben voranzubringen. Stattdessen wurde jeder Kritiker mit den extremsten Etiketten belegt, wobei „homophob“ noch das mildeste war. Diese Strategie wird bis heute angewendet, selbst von Personen in staatlichen Ämtern, die schon aufgrund ihres Amtes eine gewisse Zurückhaltung üben müssten.

Einschüchterung: Jeder, der sich gegen die politischen Forderungen dieser Lobbys stellt, muss mit massiven Anfeindungen rechnen. Demonstrationen und selbst normale Vortragsveranstaltungen, die sich kritisch mit den Gender-Lehrplänen oder der „Ehe für Homosexuelle“ auseinandersetzen, können nur unter massivem Polizeischutz stattfinden. Das neueste Beispiel war die Tagung des Bündnisses „Demo für alle“. Die Lokalität musste schon in der Nacht davor durch zwanzig Polizisten geschützt werden. Die ca. 500 Teilnehmer mussten mehrere Kontrollen passieren und wurden von einer massiven Polizeipräsenz geschützt. Währenddessen wetterte der Oberbürgermeister Frankfurts, Peter Feldmann (SPD), gegen die Veranstaltung und sagte laut „Frankfurter Neue Presse“, dass es in Frankfurt keinen Platz für homophobe Gruppen und Diskriminierung gebe. Kai Klose, Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung der hessischen Landesregierung, behauptete allen Ernstes, „[Die Demo für alle] kämpft gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft. Sie versucht Angst und Hass nach Hessen zu tragen.“ Mindestens zwei Personen, die eigentlich das gesamte Volk repräsentieren müssten, wenden eine Sprache an, die nicht nur Absurdes behauptet, sondern klar ausgrenzen und einschüchtern will.

Das Ziel dieser Strategie der Linken: Sie muss die Öffentlichkeit für sich gewinnen, weiß aber, dass sie nicht die Mehrheit repräsentiert. Anhand ihrer Verleumdungs- und Einschüchterungsstrategie versucht sie, eine Schein-Öffentlichkeit herzustellen, die ihren politischen Interessen dient.

Die einzige Reaktion auf diese Strategie sollte daraus bestehen, eine starke öffentliche Strömung zu bilden, die Einfluss in der öffentlichen Meinung ausübt. Die christliche Basis der Gesellschaft muss dafür kämpfen, um eine wichtige und starke Stimme im öffentlichen Diskurs zu sein. Die christliche Basis muss wieder die Deutungshoheit in den Themen erobern, die ihr wichtig sind, insbesondere Schule und Familie.

Unsere Strategie besteht aber weder aus Einschüchterung noch aus Verleumdung, sondern aus der argumentativen Auseinandersetzung in der öffentlichen Debatte. Unsere Waffen sind die Wahrheiten über Mensch und Familie, das Gebet zu Gott und die Zuversicht auf seine Hilfe.

Sonntag, 21. Januar 2018

Unser Einsatz für eine christliche Politik ist notwendig

Mathias von Gersdorff

Die Politik präsentiert gegenwärtig ein Panorama der Orientierungslosigkeit und der Unfähigkeit, eine zukunftsfähige Vision zu entwerfen.

Grund hierfür ist die in den letzten Jahren hemmungslos praktizierte Klientelpolitik, der Grundpfeiler einer gesunden Staatsführung geopfert wurden.

Einige Beispiele:

* Die sog. "Ehe für alle" ist nichts anderes als ein Produkt menschlicher Hybris und Willkür, die sich einbildet, Jahrtausende alte Begriffe und Institutionen nach Gutdünken umdefinieren zu dürfen.

* Durch die Einführung von Gender werden die Schulen zu Indoktrinationsstätten umfunktioniert und Schüler wie Versuchskaninchen behandelt. Die Kinderseelen sind in Deutschland zum Schlachtfeld ideologischer Kämpfe geworden.

Während die Politiker eine linksrevolutionäre Gesellschaftspolitik betreiben, haben sich aber die Grundeinstellungen der Deutschen gar nicht geändert:

* laut neuesten Statistiken nimmt die Familie in den Präferenzen der Deutschen einen ungebrochen hohen Stellenwert ein. (https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2018/01/stellenwert-der-familie-bei-deutschen.html)

* Der Wille, eine Familie zu gründen, ist heute genauso hoch, wie in den 1970er Jahren.

* Auch der Wunsch nach einer Politik, die sich nach christlichen Werten und Prinzipien richtet, ist unverändert, wie Umfragen und eine Studie von Bertelsmann zeigen. (https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2017/10/die-union-verliert-ihre-christlichen.html und https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2017/10/bertelsmann-studie-bestatigt.html)

Die Antwort darauf müsste eine christlich-konservative Politik sein, vor allem was Kinder, Schule und Familie betrifft.

Diese politischen Felder wurden aber von stark linksideologisierten Milieus besetzt, die ausschließlich nach ihren eigenen Interessen handeln.

Um diese Situation zu überwinden ist die Mobilisierung der christlichen Basis der Gesellschaft notwendig.

Wir - die christliche Basis der Gesellschaft - müssen immer wieder in der Öffentlichkeit deutlich machen, welche Politik für unsere Kinder, unsere Familien und unser Land die Richtige ist.

Und dazu möchte ich Sie heute einladen:

Auch dieses Jahr muss unsere Aktion "Kinder in Gefahr" immer aktiv sein.

Um das bewerkstelligen zu können, möchte ich Sie um Ihre Hilfe bitten.

Sie können uns helfen, indem Sie Freunde und Bekannte einladen, an unserer Aktion teilzunehmen: 

https://dvck.typeform.com/to/QjIqi4?repere=400018

Ich wäre Ihnen auch dankbar, wenn Sie unseren Appell an die CDU/CSU verbreiten würden, um einen weiteren Linksrutsch bzw. eine weitere "Vergrünung" der Union zu verhindern: 

https://www.aktion-kig.org/dec17/

Um unsere Operationen zu finanzieren und vor allem, um neue Mitstreiter zu gewinnen, möchte Sie auch bitten, uns mit Ihrer großzügigen Hilfe von 15, 25, 50 oder 100 Euro zu unterstützen: https://www.aktion-kig.org/spendenaktionen/?neues-spendenformular-3165/spende

Viele haben uns schon finanziell geholfen. Ohne ihre Hilfe wäre es uns nicht möglich, ständig einsatzbereit zu sein.

Die Kinder, die Familie und die christlichen Werte und Prinzipien sind die Grundlagen eines zukunftsfähigen Landes.

Hier ist unser Einsatz gefragt, denn selten wurden die Kinder, die Familie und die christlichen Werte und Prinzipien zu stark angegriffen, wie das heute geschieht.

Beginnen wir das neue Jahr mit Zuversicht und beten wir zu Gott, dass er uns die Kraft gibt, stets für ein christliches Deutschland, ein Deutschland, das sich nach den Zehn Geboten richtet, einzutreten.

Freitag, 19. Januar 2018

Stellenwert der Familie bei Deutschen ungebrochen hoch

Foto: Freepik.es
Mehrere neue Umfragen und Studien zeigen, dass der Stellenwert der Familie bei den Deutschen ungebrochen hoch bleibt, obwohl eine Gründung später als noch vor 20 bis 30 Jahren vollbracht wird.

Zu diesem Thema berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 11. Januar 2018 vom neuesten Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Die Studie zeigt, dass die wenigsten Frauen zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags kinderlos sind. „Der Anteil der Frauen der Geburtsjahrgänge 1970 bis 1974, die im Alter von 40 Jahren als Mutter in einer Familie lebten, ist mit drei Vierteln ähnlich hoch wie 15 Jahre zuvor, also bei der Betrachtung der Geburtsjahrgänge 1955 bis 1959 zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags“, so die FAZ.

Tim Hochgürtel, Autor der Studie des Statistischen Bundesamtes, resümiert die Ergebnisse so. „Die Lust der Deutschen, eine Familie zu gründen, ist ungebrochen.“

Die FAZ berichtet auch über eine neue repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kantar Emnid unter 3200 Deutschen: „Ein heiles Familienleben zu führen ist demnach – zusammen mit der Gesundheit – das mit Abstand wichtigste Lebensziel. 43 Prozent der Befragten nannten die Familie an erster Stelle. Wohlstand und beruflicher Erfolg sind nur für eine kleine Minderheit das Wichtigste. Sechs Prozent nannten einen guten Lebensstandard als oberstes Ziel, beruflicher Erfolg kam dahinter.“

Die Psychologin Birgit Langebartels vom Marktforschungsinstitut Rheingold in Köln bestätigt diese Ergebnisse: „Auch unsere qualitativen Forschungsergebnisse zeigen, dass die Familie keineswegs an Wichtigkeit verliert“.

Von einer Umfrage über das erwartete Leben im Jahr 2030 des BAT-Instituts für Zukunftsfragen berichtet die Zeitschrift „IDEA“ (Ausgabe 1 / 2 von 2018) über: 91 Prozent stimmen der Aussage zu: „Familie ist 2030 das Wichtigste im Leben“.

Dienstag, 9. Januar 2018

Video: Warum das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gestoppt werden muss

Warum das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) gestoppt werden muss

Mathias von Gersdorff
Liebe Freunde der Aktion "Kinder in Gefahr",

was soll man von einem solchen Rechtssystem halten:

Anonyme Anzeigen werden von anonymen und nichtstaatlichen Stellen bearbeitet und können zu gravierenden Konsequenzen für den Angeklagten führen, ohne dass er sich verteidigen kann?
Genau das ist die Situation, die das sog. 

Netzwerkdurchsetzungsgesetz (kurz NetzDG) von Bundesjustizminister Heiko Maas geschaffen hat: Jeder kann Opfer einer anonymen Anzeige werden, ohne dass man sich irgendwie dagegen wehren kann.

Kein Wunder, dass einhellig Fachjuristen das Gesetz schon vor seinem Inkrafttreten als verfassungswidrig angesehen haben. Link: https://community.beck.de/2018/01/02/sperrung-von-tweets-und-facebook-beitraegen-die-fatale-langzeitwirkung-des-netzdg-deutet-sich-bereits-an

Auch wir, die Aktion „Kinder in Gefahr“ sind von dieser Situation betroffen.

So wurde ein Banner unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ gelöscht auf welchem stand: Gender: Nein Danke!

Wie kann so etwas passieren?

Facebook, Twitter & Co. gehen nun offenbar folgendermaßen vor: Wenn ein Artikel oder Banner eine bestimmte Anzahl von Male „gemeldet“ wird, wird dieser geprüft und mit hoher Wahrscheinlichkeit gelöscht.

Wenn „offensichtlich strafbare Inhalte“ (wie Kinderpornographie, illegale Angebote wie Rauschgift etc.) entfernt werden, wäre ja nichts einzuwenden.

In Wahrheit ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz eine Waffe linker Aktivisten geworden.
Jeder, der sich der Gender- bzw. LSBTIQ-Lobby widersetzt, muss von nun an befürchten, dass er gesperrt oder seine Beiträge gelöscht werden.

Gegen diesen Angriff müssen wir Widerstand leisten.

Wir befinden uns in einem existentiellen Kampf weshalb ich Sie bitte, an dieser E-Mail-Aktion teilzunehmen.


Fordern wir von Union und SPD die Abschaffung des Netzwerkgesetzes.

Bitte schreiben Sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie die Abschaffung von Heiko Maas` Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) (dieser Text ist unser Vorschlag, selbstverständlich können Sie den text ändern):



Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.

Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen

Kontaktdaten:

E-Mail Bundestag: angela.merkel@bundestag.de
Kontaktformular Bundeskanzleramt: https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html
Briefanschrift
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Infotelefon Bundesregierung: 030 18 272 2720


Betreff: NetzDG muss weg!

Sehr geehrter Herr Schulz,
das am Ende der letzten Legislaturperiode eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist eine Einladung an Internet-Aktivisten jeglicher Couleur gegen politische Gegner vorzugehen, um die Löschung von Beiträgen oder gar ganze Profile zu erreichen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz kann auf diese Weise kolossal missbraucht werden und ist zu einer ideologischen Waffe geworden.

Deshalb bitte ich Sie: Schaffen Sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ab.

Mit freundlichen Grüßen

Kontaktdaten Martin Schulz MdB:
Herrn
Martin Schulz MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel: 030 / 227 77545 | Fax: 030 / 227 70545

E-Mail: martin.schulz@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff